das Gebein
Gehobener oder literarischer Ausdruck für die Knochen eines Verstorbenen; das Skelett. Das Wort wird fast ausschließlich im Plural („die Gebeine“) verwendet.
Bei den Ausgrabungen wurden die Gebeine eines römischen Soldaten gefunden.

Gebein
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Gehobener oder literarischer Ausdruck für die Knochen eines Verstorbenen; das Skelett. Das Wort wird fast ausschließlich im Plural („die Gebeine“) verwendet.
Bei den Ausgrabungen wurden die Gebeine eines römischen Soldaten gefunden.

Das Wort setzt sich aus der Sammelsilbe „Ge-“ und dem Nomen „Bein“ zusammen. Ähnlich wie bei „Gebirge“ (viele Berge) bezeichnet „Gebein“ die Gesamtheit der Knochen, also das Skelett.
Die Archäologen legten vorsichtig das Gebein eines Mammuts frei.
Obwohl das Wort einen Singular („das Gebein“) hat, wird es fast ausschließlich im Plural „die Gebeine“ verwendet, wenn man über die Knochen eines Verstorbenen spricht.
Die Gebeine des Heiligen werden in einem Schrein aufbewahrt.
„Gebeine“ ist ein gehobenes und eher literarisches Wort. Man findet es oft in historischen, archäologischen oder feierlichen Kontexten, aber selten in der alltäglichen Umgangssprache.
Der Dichter beschrieb in seinem Gedicht die verstreuten Gebeine auf dem Schlachtfeld.
Häufige Verben im Zusammenhang mit „Gebeine“ beschreiben das Finden oder Bestatten. Typische Formulierungen sind „Gebeine finden“, „Gebeine bergen“ oder „Gebeine beisetzen“.
Die sterblichen Überreste wurden geborgen und die Gebeine feierlich beigesetzt.
„Knochen“ und „Gebein“ können beide harte Teile des Skeletts meinen. „Knochen“ ist das normale Alltagswort für Menschen und Tiere, auch beim Arzt oder beim Essen. „Gebein“ klingt gehoben, alt oder literarisch und wird heute fast nur im Plural als „Gebeine“ benutzt, besonders wenn es um die Knochen eines Verstorbenen geht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide zum Skelett gehören. Im Alltag ist fast immer „Knochen“ richtig; „Gebeine“ passt eher in historischen, religiösen oder literarischen Texten.

Bei den Bauarbeiten wurden alte Gebeine gefunden.
Nach dem Sturz zeigte das Röntgenbild, dass kein Knochen gebrochen war.