
das Gefilde
(gehoben, oft im Plural) Eine Landschaft oder ein bestimmter Bereich, oft mit einer poetischen oder idyllischen Konnotation.
Wir durchwanderten die lieblichen Gefilde des Maintals.
Gefilde
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(gehoben, oft im Plural) Eine Landschaft oder ein bestimmter Bereich, oft mit einer poetischen oder idyllischen Konnotation.
Wir durchwanderten die lieblichen Gefilde des Maintals.

(übertragen) Ein bestimmtes Fachgebiet, ein Themen- oder Tätigkeitsbereich.
In den Gefilden der theoretischen Physik kennt er sich bestens aus.
„Gefilde“ ist eine Ableitung von „das Feld“. Die Vorsilbe „Ge-“ deutet hier auf eine zusammenfassende, ausgedehnte Fläche hin. Wörtlich beschreibt es also eine Landschaft, die aus Feldern besteht.
Wir wanderten durch die grünen Gefilde der Toskana.
Das Wort „Gefilde“ gehört einem gehobenen, poetischen Sprachstil an. In der alltäglichen Umgangssprache wird es kaum verwendet.
In seinen Gedichten beschreibt der Dichter oft himmlische Gefilde.
Wenn „Gefilde“ eine Landschaft beschreibt, wird es sehr häufig im Plural verwendet. „Die Gefilde“ klingt poetischer und weitläufiger als die seltene Singularform „das Gefilde“.
Sie genossen die Ruhe in den ländlichen Gefilden.
In der übertragenen Bedeutung wird „Gefilde“ oft mit abstrakten Bereichen kombiniert. Typische Wendungen sind „in den Gefilden der Wissenschaft“, „der Kunst“ oder „der Politik“.
Er bewegt sich sehr sicher in den Gefilden der klassischen Musik.
Bereich und Gefilde können beide ein Fach- oder Tätigkeitsgebiet bezeichnen. Bereich ist die neutrale Wahl für sachliche und alltägliche Aussagen. Gefilde wirkt dagegen gehoben und bildhaft und steht häufig im Plural, etwa wenn jemand ein neues oder ungewohntes Gebiet betritt.

In seiner Festrede wagt er einen Blick in die Gefilde der künstlichen Intelligenz.
Sie beginnt eine neue Tätigkeit im Bereich der künstlichen Intelligenz.