der Geheimrat
Ein historischer Titel für einen hohen Berater oder Beamten in einer Regierung, insbesondere in den deutschen Monarchien bis ins 20. Jahrhundert.
Johann Wolfgang von Goethe trug den Titel eines Geheimen Rates am Hofe von Weimar.

Geheimrat
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Ein historischer Titel für einen hohen Berater oder Beamten in einer Regierung, insbesondere in den deutschen Monarchien bis ins 20. Jahrhundert.
Johann Wolfgang von Goethe trug den Titel eines Geheimen Rates am Hofe von Weimar.

Das Wort setzt sich aus „geheim“ und „Rat“ zusammen. Ein Geheimrat war also wörtlich ein Berater, der an geheimen oder vertraulichen Sitzungen des Herrschers teilnahm.
Als Mitglied des geheimen Rates hatte er großen Einfluss auf die Politik.
Ob die Person oder die Apfelsorte gemeint ist, verrät der Kontext. Geht es um Geschichte, Politik oder Literatur (z.B. Goethe), ist der Beamte gemeint. Geht es um Obst, Garten oder Essen, ist die Apfelsorte gemeint.
Der Minister wurde zum Geheimrat ernannt.
Der Titel „Geheimrat“ ist historisch und wird heute in Deutschland, Österreich oder der Schweiz nicht mehr verliehen. Er ist fest mit der Zeit der Monarchien verbunden.
Im Museum gab es ein Porträt eines preußischen Geheimrats aus dem 19. Jahrhundert.
„der Berater“ und „der Geheimrat“ können beide eine Person bezeichnen, die anderen Rat gibt. „Berater“ ist das normale moderne Wort für jemanden, der beruflich in einem Fachgebiet hilft. „Geheimrat“ ist dagegen ein historischer Titel für einen hohen Berater oder Beamten, besonders in alten deutschen Monarchien. Im heutigen Alltag sagt man fast immer „Berater“. „Geheimrat“ passt vor allem, wenn man über Geschichte, alte Titel oder historische Texte spricht.

Im Museum liest Anna einen Brief von einem Geheimrat aus dem 19. Jahrhundert.
Für die Planung des Hauses haben sie heute mit einem Berater gesprochen.