
geizig
Übermäßig sparsam und abgeneigt, Geld auszugeben oder Besitz zu teilen. Der Begriff hat eine stark negative Konnotation.
Obwohl er sehr reich ist, ist er unglaublich geizig und gibt nie Trinkgeld.
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Übermäßig sparsam und abgeneigt, Geld auszugeben oder Besitz zu teilen. Der Begriff hat eine stark negative Konnotation.
Obwohl er sehr reich ist, ist er unglaublich geizig und gibt nie Trinkgeld.

Im übertragenen Sinn, zurückhaltend oder sparsam mit etwas Nicht-Materiellem sein, zum Beispiel mit Lob, Komplimenten oder Informationen.
Der Chef ist sehr geizig mit Lob, auch wenn man gute Arbeit leistet.
Das Adjektiv „geizig“ gehört zum Nomen „der Geiz“. „Geiz“ ist die Eigenschaft, übermäßig sparsam zu sein und nichts teilen zu wollen.
Sein Geiz ist in der ganzen Familie bekannt.
„Geizig“ ist keine neutrale Beschreibung, sondern eine starke Kritik am Charakter einer Person. Es wird als sehr negative Eigenschaft angesehen.
Nenn ihn nicht sparsam, er ist einfach nur geizig!
In der übertragenen Bedeutung wird „geizig“ immer mit der Präposition „mit“ und dem Dativ verwendet: „geizig mit etwas sein“.
Mein alter Professor war immer sehr geizig mit guten Noten.
Wenn man „geizig mit“ etwas ist, handelt es sich oft um nicht-materielle Dinge wie „Lob“, „Komplimenten“, „Informationen“ oder „Zuneigung“.
Sie ist nicht nur mit Geld, sondern auch mit ihrer Zeit sehr geizig.
Sparsam und geizig können beide bedeuten, dass jemand wenig Geld ausgibt. Sparsam beschreibt meist einen wirtschaftlichen und neutralen oder positiven Umgang mit Geld, geizig dagegen ein übermäßiges Zurückhalten und bewertet die Person stark negativ. Für vernünftiges Haushalten passt sparsam, für tadelndes Urteil geizig.

Lea ist geizig und gibt selbst für notwendige Dinge nur widerwillig Geld aus.
Lea ist sparsam und kauft nur Dinge, die sie wirklich braucht.