das Gelaber
Umgangssprachliche, abwertende Bezeichnung für langes, sinnloses oder langweiliges Gerede.
Ich kann sein stundenlanges Gelaber über alte Zeiten nicht mehr ertragen.

Gelaber
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Umgangssprachliche, abwertende Bezeichnung für langes, sinnloses oder langweiliges Gerede.
Ich kann sein stundenlanges Gelaber über alte Zeiten nicht mehr ertragen.

Das Wort ist vom umgangssprachlichen Verb „labern“ (reden) abgeleitet. Die Vorsilbe „Ge-“ am Anfang bildet oft Substantive, die eine andauernde oder als negativ empfundene Handlung beschreiben, wie bei „Geschrei“ oder „Gerede“.
Das ständige Gerede über das Wetter nervt mich.
„Gelaber“ ist ein Wort der Umgangssprache und immer negativ bzw. abwertend gemeint. Man benutzt es, um zu zeigen, dass man das Gerede einer anderen Person für unwichtig, langweilig oder nervig hält.
Hör auf mit dem Gelaber und komm endlich zur Sache!
„Gelaber“ ist ein nicht zählbares Nomen und wird daher fast ausschließlich im Singular verwendet. Es gibt keine Pluralform.
Ich hatte gestern Abend keine Lust mehr auf das ganze Gelaber auf der Party.
Häufig wird „Gelaber“ mit Adjektiven kombiniert, die die negative Bedeutung verstärken. Typisch sind „sinnloses Gelaber“, „dummes Gelaber“ oder „ewiges Gelaber“.
Sein ewiges Gelaber über Fußball interessiert mich nicht.
„Geschwätz“ und „Gelaber“ meinen beide Gerede, das man als sinnlos, dumm oder störend empfindet. Beide Wörter sind abwertend. „Gelaber“ ist aber deutlich umgangssprachlicher und klingt oft grober oder genervter. „Geschwätz“ kann auch in etwas neutraleren oder älteren Formulierungen vorkommen, bleibt aber negativ. Im Gespräch unter Freunden sagt man eher „Gelaber“; in etwas vorsichtigerem Deutsch passt „Geschwätz“ besser.

Beim Training nervte mich das Gelaber der anderen langsam.
Sofia hatte keine Lust mehr auf das ganze Geschwätz über andere Leute.