gelebt
Beschreibt etwas, das authentisch, echt und durch persönliche Erfahrung geprägt ist, nicht nur theoretisch existiert.
In diesem Haus spürt man noch die gelebte Tradition der Familie.

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Beschreibt etwas, das authentisch, echt und durch persönliche Erfahrung geprägt ist, nicht nur theoretisch existiert.
In diesem Haus spürt man noch die gelebte Tradition der Familie.

„Gelebt“ ist das Partizip II des Verbs „leben“. Es wird hier wie ein Adjektiv verwendet, um ein Nomen zu beschreiben. Diese Form betont, dass etwas nicht nur existiert, sondern aktiv erfahren und praktiziert wurde.
Das ist ein Beispiel für gelebte Solidarität in der Nachbarschaft.
In der Bedeutung „authentisch“ wird „gelebt“ oft mit abstrakten, positiven Konzepten verbunden. Typische Kombinationen sind „gelebte Gastfreundschaft“, „gelebte Demokratie“ oder „gelebte Vielfalt“.
Die Willkommenskultur in dieser Stadt ist ein Zeichen für gelebte Vielfalt.
Wenn „gelebt“ einen Ort oder ein Objekt beschreibt, betont es positive Gebrauchsspuren. Es wird oft verwendet, um eine gemütliche und persönliche Atmosphäre zu beschreiben, die im Gegensatz zu etwas Neuem oder Sterilen steht.
Sein altes Arbeitszimmer wirkte mit den vielen Büchern und Notizen sehr gelebt.
„echt“ und „gelebt“ können beide etwas als authentisch beschreiben. „echt“ ist allgemeiner: Ein Gefühl, eine Absicht oder eine Person wirkt aufrichtig und nicht gespielt. „gelebt“ bedeutet stärker, dass etwas im Alltag wirklich praktiziert wird oder aus Erfahrung kommt, nicht nur als Idee existiert. Man sagt zum Beispiel „gelebte Hilfe“, wenn Menschen wirklich helfen und nicht nur darüber sprechen. Bei Orten oder Dingen kann „gelebt“ auch heißen, dass man Spuren des Lebens sieht und der Ort dadurch natürlich oder gemütlich wirkt. „echt“ beschreibt also eher die Aufrichtigkeit, „gelebt“ eher die Erfahrung und Praxis dahinter.

In der Küche sieht man sofort, dass dieses Haus gelebt ist.
Sein Dank nach dem Gespräch klingt echt und nicht nur höflich.