
das Gemach
Ein meist großes, vornehmes oder historisches Zimmer, besonders ein Wohn- oder Schlafzimmer in einem Palast oder Herrenhaus.
Die Königin empfing ihre Gäste in ihrem privaten Gemach.
Gemach
das Gemach, die Gemächer
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Ein meist großes, vornehmes oder historisches Zimmer, besonders ein Wohn- oder Schlafzimmer in einem Palast oder Herrenhaus.
Die Königin empfing ihre Gäste in ihrem privaten Gemach.
| Genus | neutral das |
|---|---|
| Plural | die Gemächer |
| Genitiv | des Gemaches |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Gemach | die Gemächer |
| Akkusativ | das Gemach | die Gemächer |
| Dativ | dem Gemach | den Gemächern |
| Genitiv | des Gemaches des Gemachs | der Gemächer |
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„Gemach“ gehört vor allem zu einer gehobenen, literarischen oder historischen Sprache. In modernen Texten begegnet das Wort besonders häufig in Erzählungen über den Adel, Burgen oder Paläste.
Der Prinz zog sich nach dem Fest in sein Gemach zurück.
Auf diese Bedeutung weisen oft ein historischer Schauplatz, eine vornehme Person oder Wörter aus dem höfischen Leben hin. Auch Verben wie „betreten“, „verlassen“ oder „sich zurückziehen“ kommen häufig in diesem Zusammenhang vor.
Der Bote wartete vor dem Gemach des Herzogs.
Häufige Verbindungen sind „ein Gemach betreten“, „ein Gemach verlassen“, „sich in ein Gemach zurückziehen“ und „im Gemach schlafen“. Die Präposition „in“ steht dabei je nach Bewegung mit unterschiedlichem Kasus.
Nach dem langen Gespräch verließ die Gräfin ihr Gemach.