Eine Schulform in einigen deutschen Bundesländern, in der Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Bildungsempfehlungen länger gemeinsam lernen und verschiedene Schulabschlüsse erwerben können.
beispiel
Nach der Grundschule wechselte unsere Tochter auf die neue Gemeinschaftsschule im Ort.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Gemeinschaft“, dem Fugen-s und „Schule“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich eine „Schule der Gemeinschaft“, was das Konzept des gemeinsamen Lernens von Schülern mit unterschiedlichen Fähigkeiten verdeutlicht.
BEISPIEL
Die Gemeinschaftsschule fördert das soziale Miteinander.
Typische Präpositionen
Wenn man über den Wechsel zu dieser Schulform spricht, verwendet man oft die Präposition „auf“. Für den Aufenthalt oder den Ort benutzt man „in der“ oder „an der“ Gemeinschaftsschule.
BEISPIEL
Mein Sohn geht jetzt auf die Gemeinschaftsschule.
Typische Verben
Häufige Verben im Zusammenhang mit der Gemeinschaftsschule sind „besuchen“, „wechseln“ oder „einen Abschluss machen“.
BEISPIEL
Viele Schüler besuchen die Gemeinschaftsschule bis zur zehnten Klasse.
Vergleichen mit
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Gemeinschaftsschule vs Gymnasium
„das Gymnasium“ und „die Gemeinschaftsschule“ sind beide weiterführende Schulen nach der Grundschule. Man kann sie verwechseln, weil beide zum Lernen älterer Schülerinnen und Schüler gehören und beide zu höheren Abschlüssen führen können. Der wichtige Unterschied ist: Das Gymnasium ist normalerweise stärker auf das Abitur ausgerichtet. In der Gemeinschaftsschule lernen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Empfehlungen länger zusammen und können verschiedene Abschlüsse machen. Wenn es besonders um den direkten Weg zum Abitur geht, passt „Gymnasium“ genauer. Wenn es um gemeinsames Lernen mit mehreren möglichen Abschlüssen geht, passt „Gemeinschaftsschule“ besser.
Gemeinschaftsschule
Die Klasse besucht eine Gemeinschaftsschule, in der verschiedene Abschlüsse möglich sind.
Gymnasium
Nach der vierten Klasse möchte Tom auf das Gymnasium gehen.