der Generalverdacht
Ein pauschaler Verdacht, der sich nicht gegen eine einzelne Person, sondern gegen eine ganze Gruppe richtet, oft ohne konkrete Beweise.
Die neuen Kontrollen stellen alle Reisenden unter einen Generalverdacht.

Generalverdacht
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Ein pauschaler Verdacht, der sich nicht gegen eine einzelne Person, sondern gegen eine ganze Gruppe richtet, oft ohne konkrete Beweise.
Die neuen Kontrollen stellen alle Reisenden unter einen Generalverdacht.

Das Wort besteht aus „General-“ und „Verdacht“. Die Vorsilbe „General-“ bedeutet hier nicht „militärischer General“, sondern „allgemein“ oder „umfassend“. Ein Generalverdacht ist also ein allgemeiner Verdacht gegen alle.
Ein Generalverdacht gegen eine ganze Bevölkerungsgruppe ist unfair.
Dieses Nomen wird sehr oft in festen Wendungen verwendet. Die wichtigsten sind „unter Generalverdacht stehen“ und „jemanden unter Generalverdacht stellen“.
Durch das Verhalten einiger weniger stehen nun alle Mitarbeiter unter Generalverdacht.
Der Begriff „Generalverdacht“ wird häufig in formellen Kontexten wie Politik, Medien und juristischen Debatten verwendet. Er hat oft eine kritische oder negative Konnotation.
Der Politiker wehrte sich gegen den Generalverdacht der Korruption.
„Verdacht“ und „Generalverdacht“ hängen eng zusammen, weil beide eine Vermutung ohne sichere Beweise ausdrücken können. Ein „Verdacht“ richtet sich meistens gegen eine bestimmte Person oder eine konkrete Sache. Ein „Generalverdacht“ ist pauschal und betrifft eine ganze Gruppe, obwohl es keine konkreten Beweise gegen alle gibt. Die Wörter können verwechselt werden, weil „Generalverdacht“ eine Art Verdacht ist. Der Unterschied ist die Reichweite: „Verdacht“ kann konkret sein, „Generalverdacht“ ist breit und oft unfair gegenüber einer Gruppe.

Nach dem Vorfall standen plötzlich alle Jugendlichen im Park unter Generalverdacht.
Der Verdacht gegen den Nachbarn wurde nach der Befragung schwächer.