das Genie
Eine Person mit außergewöhnlich hoher Intelligenz oder herausragender schöpferischer Begabung.
Albert Einstein gilt als eines der größten Genies des 20. Jahrhunderts.

Genie
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Eine Person mit außergewöhnlich hoher Intelligenz oder herausragender schöpferischer Begabung.
Albert Einstein gilt als eines der größten Genies des 20. Jahrhunderts.

„Das Genie“ bezeichnet eine hochbegabte Person oder deren Fähigkeit. Es ist nicht der Flaschengeist aus Märchen, den man im Englischen „genie“ nennt.
Marie Curie war ein wissenschaftliches Genie.
Wenn „Genie“ zählbar ist („ein Genie“, „zwei Genies“), ist eine Person gemeint. Wenn es unzählbar ist und oft mit einem Genitiv oder Possessivpronomen steht („das Genie des Komponisten“, „ihr Genie“), ist die Fähigkeit gemeint.
Manche halten ihn für ein Genie.
Obwohl „das Genie“ oft eine Person beschreibt, ist das grammatische Geschlecht sächlich (neutrum). Man sagt „das Genie“, nicht „der Genie“.
Das junge Genie gewann den Wettbewerb.
Wenn eine Person gemeint ist, wird „Genie“ oft in Wendungen wie „als Genie gelten“, „ein verkanntes Genie sein“ oder in Kombination mit einem Bereich verwendet, z.B. „ein Mathe-Genie“.
Er galt schon in der Schule als Genie.
Wenn die Fähigkeit gemeint ist, wird „Genie“ oft mit Adjektiven wie „künstlerisches“, „musikalisches“ oder „technisches“ kombiniert.
Das technische Genie des Erfinders zeigte sich in all seinen Konstruktionen.
„das Licht“ und „das Genie“ können beide eine sehr fähige oder kluge Person meinen. „das Genie“ sagt klar, dass jemand außergewöhnlich intelligent oder kreativ ist. „ein Licht“ benutzt man eher bildlich, oft in Wendungen wie „ein großes Licht“. Das kann ernst gemeint sein, klingt aber auch schnell ironisch. Wenn man neutral und deutlich über besondere Begabung spricht, passt „Genie“ besser. „Licht“ passt eher in festen oder leicht scherzhaften Formulierungen.

Er ist kein Genie, aber er lernt sehr schnell und findet gute Lösungen.
In Mathe ist Paul wirklich ein großes Licht.