
der Genius
Eine Person mit außergewöhnlicher geistiger Schöpfungskraft, Intelligenz oder Begabung.
Marie Curie gilt als ein wissenschaftlicher Genius des 20. Jahrhunderts.
Genius
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Eine Person mit außergewöhnlicher geistiger Schöpfungskraft, Intelligenz oder Begabung.
Marie Curie gilt als ein wissenschaftlicher Genius des 20. Jahrhunderts.

Der besondere, charakteristische Geist oder die schöpferische Kraft, die einer Person, einem Ort oder einer Epoche innewohnt. Diese Bedeutung ist eher gehoben oder literarisch.
Beim Betreten der alten Bibliothek spürte man den Genius des Ortes.
Bezieht sich „Genius“ auf eine Person, ist ein Mensch mit außerordentlicher Begabung gemeint. Bezieht es sich auf einen Ort, eine Zeit oder eine Idee (oft mit Genitiv wie „des Ortes“), ist der charakteristische „Geist“ gemeint.
Albert Einstein gilt als wissenschaftlicher Genius.
Dieses Wort wird für Personen mit wirklich außergewöhnlicher, oft historisch bedeutender Begabung verwendet. Im Alltag ist es selten und kann übertrieben wirken.
Mozart war ohne Zweifel ein musikalischer Genius.
Diese Bedeutung ist sehr gehoben und wird fast nur in literarischen oder philosophischen Texten verwendet. Sie beschreibt eine abstrakte, unsichtbare Kraft oder Atmosphäre.
In seinen frühen Romanen zeigt sich der rebellische Genius des Autors.
Genie und Genius können beide eine außergewöhnlich begabte Person bezeichnen. Genie ist die übliche moderne Bezeichnung; Genius wirkt meist gehoben oder literarisch. Verwende Genie im normalen Alltag und Genius, wenn ein bewusst feierlicher oder literarischer Ton passend ist.

Die junge Pianistin wird in dem Roman als Genius ihrer Zeit gefeiert.
Die junge Pianistin gilt in ihrer Heimat als Genie.