
der Genitiv
Ein grammatischer Fall (der 2. Fall) in der deutschen Sprache, der hauptsächlich eine Zugehörigkeit oder Herkunft ausdrückt. Er wird mit der Frage „Wessen?“ erfragt.
Der Ausdruck „der Hund des Mannes“ enthält ein Substantiv im Genitiv.
Genitiv
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Ein grammatischer Fall (der 2. Fall) in der deutschen Sprache, der hauptsächlich eine Zugehörigkeit oder Herkunft ausdrückt. Er wird mit der Frage „Wessen?“ erfragt.
Der Ausdruck „der Hund des Mannes“ enthält ein Substantiv im Genitiv.
Ein Nomen im Genitiv, das eine Zugehörigkeit anzeigt, steht meistens direkt hinter dem Nomen, zu dem es gehört.
Die Farbe des Himmels ist heute besonders schön.
Einige wichtige Präpositionen verlangen immer den Genitiv. Dazu gehören „während“ (during), „trotz“ (despite), „wegen“ (because of) und „statt“ (instead of).
Trotz des schlechten Wetters machten wir einen Spaziergang.
Der Genitiv wird vor allem in der Schriftsprache und in formellen Kontexten verwendet. In der gesprochenen Alltagssprache wird er oft durch eine Konstruktion mit „von“ + Dativ ersetzt.
Das ist das Auto von meinem Vater.
Besonders bei der Präposition „wegen“ wird umgangssprachlich oft fälschlicherweise der Dativ benutzt. Obwohl man oft „wegen dem Stau“ hört, ist die standardsprachlich korrekte Form „wegen des Staus“.
Wegen des starken Regens wurde das Spiel abgesagt.
Nach Präpositionen wie „wegen“ können Dativ und Genitiv vorkommen. In der Standardsprache steht meist der Genitiv, während der Dativ besonders regional oder in der gesprochenen Alltagssprache üblich ist. Verwende in formellen Texten daher „wegen“ mit dem Genitiv; der Dativ klingt lockerer oder regional.

Wegen des starken Regens kam der Bus heute etwas später.
Wegen dem starken Regen kam der Bus heute etwas später.