der Genitiv
Ein grammatischer Fall (der 2. Fall) in der deutschen Sprache, der hauptsächlich eine Zugehörigkeit oder Herkunft ausdrückt. Er wird mit der Frage „Wessen?“ erfragt.
Der Ausdruck „der Hund des Mannes“ enthält ein Substantiv im Genitiv.

Genitiv
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Ein grammatischer Fall (der 2. Fall) in der deutschen Sprache, der hauptsächlich eine Zugehörigkeit oder Herkunft ausdrückt. Er wird mit der Frage „Wessen?“ erfragt.
Der Ausdruck „der Hund des Mannes“ enthält ein Substantiv im Genitiv.

Ein Nomen im Genitiv, das eine Zugehörigkeit anzeigt, steht meistens direkt hinter dem Nomen, zu dem es gehört.
Die Farbe des Himmels ist heute besonders schön.
Einige wichtige Präpositionen verlangen immer den Genitiv. Dazu gehören „während“ (during), „trotz“ (despite), „wegen“ (because of) und „statt“ (instead of).
Trotz des schlechten Wetters machten wir einen Spaziergang.
Der Genitiv wird vor allem in der Schriftsprache und in formellen Kontexten verwendet. In der gesprochenen Alltagssprache wird er oft durch eine Konstruktion mit „von“ + Dativ ersetzt.
Das ist das Auto von meinem Vater.
Besonders bei der Präposition „wegen“ wird umgangssprachlich oft fälschlicherweise der Dativ benutzt. Obwohl man oft „wegen dem Stau“ hört, ist die standardsprachlich korrekte Form „wegen des Staus“.
Wegen des starken Regens wurde das Spiel abgesagt.
„von“ und „der Genitiv“ können beide Zugehörigkeit ausdrücken. Mit „von“ sagt man zum Beispiel „das Fahrrad von Lisa“. Das klingt besonders in der Alltagssprache natürlich. Der Genitiv ist ein grammatischer Fall und drückt dieselbe Beziehung oft kürzer oder formeller aus: „Lisas Fahrrad“ oder „das Fahrrad der Nachbarin“. Lernende verwechseln sie, weil beide auf die Frage „Wessen?“ antworten können. Im Gespräch ist „von“ oft einfach und normal; in geschriebenen Texten klingt der Genitiv oft genauer und eleganter.

Im Ausdruck „das Auto des Chefs“ steht „des Chefs“ im Genitiv.
Das ist der Schlüssel von meiner Schwester.