
der Dativ
Der dritte von vier grammatikalischen Fällen (Kasus) im Deutschen. Er antwortet auf die Frage „Wem?“ und wird oft für das indirekte Objekt in einem Satz verwendet.
Das Verb „helfen“ steht immer mit dem Dativ.
Dativ
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Der dritte von vier grammatikalischen Fällen (Kasus) im Deutschen. Er antwortet auf die Frage „Wem?“ und wird oft für das indirekte Objekt in einem Satz verwendet.
Das Verb „helfen“ steht immer mit dem Dativ.
Der Dativ markiert oft das indirekte Objekt in einem Satz. Das ist typischerweise die Person oder Sache, die etwas empfängt oder für die eine Handlung bestimmt ist. Er antwortet auf die Frage „Wem?“.
Ich gebe dem Mann das Buch.
Eine feste Gruppe von Verben verlangt immer ein Objekt im Dativ. Zu den wichtigsten gehören: helfen, danken, gefallen, gehören, passen, schmecken und zuhören.
Kannst du mir bitte helfen?
Bestimmte Präpositionen erfordern immer den Dativ. Die häufigsten sind: aus, bei, mit, nach, seit, von, zu.
Nach der Arbeit gehe ich direkt nach Hause.
Präpositionen, die einen Ort beschreiben können (z.B. in, an, auf, über), verwenden den Dativ, wenn sie eine statische Position angeben. Sie antworten dann auf die Frage „Wo?“.
Das Buch liegt auf dem Tisch.
Nach Präpositionen wie „wegen“ können Dativ und Genitiv vorkommen. In der Standardsprache steht meist der Genitiv, während der Dativ besonders regional oder in der gesprochenen Alltagssprache üblich ist. Verwende in formellen Texten daher „wegen“ mit dem Genitiv; der Dativ klingt lockerer oder regional.

Wegen dem starken Regen kam der Bus heute etwas später.
Wegen des starken Regens kam der Bus heute etwas später.