die Gerüchteküche
Ein bildlicher Ausdruck für den Ort oder das soziale Umfeld, in dem Gerüchte entstehen und verbreitet werden.
In der Gerüchteküche des Büros brodelt es: Angeblich wird unsere Abteilung verkleinert.

Gerüchteküche
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Ein bildlicher Ausdruck für den Ort oder das soziale Umfeld, in dem Gerüchte entstehen und verbreitet werden.
In der Gerüchteküche des Büros brodelt es: Angeblich wird unsere Abteilung verkleinert.

„Gerüchteküche“ ist eine Metapher, die sich aus „Gerücht“ und „Küche“ zusammensetzt. Das Bild ist, dass Gerüchte wie Speisen in einer Küche „gekocht“ und dann verbreitet werden.
Was wird denn heute wieder in der Gerüchteküche gekocht?
Passend zur Metapher der Küche wird das Wort oft mit Verben wie „brodeln“ oder „kochen“ verwendet. Wenn die Gerüchteküche brodelt, gibt es viele neue und aufregende Gerüchte.
Vor der Beförderung hat die Gerüchteküche im Büro richtig gebrodelt.
Meistens wird die Präposition „in“ verwendet, um den Ort des Geschehens zu beschreiben. Man hört etwas „in der Gerüchteküche“.
In der Gerüchteküche heißt es, der Chef will kündigen.
„das Gerücht“ und „die Gerüchteküche“ haben beide mit unbestätigten Informationen zu tun. Ein „Gerücht“ ist die einzelne Geschichte oder Information, die weitergegeben wird. „Gerüchteküche“ meint dagegen bildlich den Ort oder die Gruppe von Menschen, wo solche Geschichten entstehen und verbreitet werden. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide gleich anfangen. Praktisch hilft: Man hört oder verbreitet ein Gerücht, aber in der Gerüchteküche entstehen viele Gerüchte.

Nach der Besprechung brodelte im Büro sofort die Gerüchteküche.
In der Schule ist heute ein Gerücht über den neuen Lehrer im Umlauf.