
geschweige denn
Drückt aus, dass etwas noch viel weniger zutrifft oder möglich ist als das zuvor Genannte; „erst recht nicht“ oder „ganz zu schweigen von“.
Er kann kaum seinen eigenen Namen schreiben, geschweige denn einen langen Bericht verfassen.
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Drückt aus, dass etwas noch viel weniger zutrifft oder möglich ist als das zuvor Genannte; „erst recht nicht“ oder „ganz zu schweigen von“.
Er kann kaum seinen eigenen Namen schreiben, geschweige denn einen langen Bericht verfassen.
„Geschweige“ wird im heutigen Standarddeutsch fast immer zusammen mit „denn“ als feste Verbindung „geschweige denn“ verwendet. Die Verbindung leitet den zweiten Teil eines Vergleichs ein.
Sie hat nicht einmal Zeit für eine Pause, geschweige denn für einen ganzen freien Tag.
Vor „geschweige denn“ steht häufig eine Verneinung oder Einschränkung wie „nicht einmal“, „kaum“ oder „kein“. Der zweite Teil nennt dann etwas, das unter diesen Bedingungen noch weniger möglich oder zutreffend ist.
Mein Opa hat kein Handy, geschweige denn einen Computer.
„Geschweige denn“ kann einzelne Nomen, Infinitivgruppen oder mit „dass“ ganze Nebensätze anschließen. Vor „geschweige denn“ steht immer ein Komma.
Sie besitzt weder ein Auto noch einen Führerschein, geschweige denn ein eigenes Flugzeug.
Er hat sich nicht entschuldigt, geschweige denn, dass er den Schaden bezahlt hätte.