der Geselle
Ein Handwerker, der seine Ausbildung (Lehre) erfolgreich abgeschlossen hat, aber noch kein Meister ist.
Nach seiner Prüfung durfte er als Geselle in der Tischlerei arbeiten.

Geselle
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Ein Handwerker, der seine Ausbildung (Lehre) erfolgreich abgeschlossen hat, aber noch kein Meister ist.
Nach seiner Prüfung durfte er als Geselle in der Tischlerei arbeiten.

„Der Geselle“ ist ein Nomen der N-Deklination. Das bedeutet, es erhält in allen Fällen außer dem Nominativ Singular die Endung „-n“. Dies ist eine wichtige Regel für die korrekte Verwendung.
Der Geselle arbeitet in der Werkstatt.
Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Geht es um Handwerk, Ausbildung oder Meister, ist der Handwerker gemeint. In Kombination mit negativen Adjektiven wie „übel“ oder „zwielichtig“ ist eine verdächtige Person gemeint.
Der Tischler sucht einen neuen Gesellen.
Im deutschen Handwerk ist der Geselle ein wichtiger Teil des Ausbildungssystems. Nach der Lehre (Ausbildung) wird man Geselle und kann später die Prüfung zum Meister ablegen.
Nach drei Jahren Lehre hat er seine Prüfung zum Gesellen bestanden.
In der negativen Bedeutung wird „Geselle“ fast immer in festen Verbindungen mit einem Adjektiv verwendet. Typisch sind „ein übler Geselle“, „ein komischer Geselle“ oder „ein dunkler Geselle“.
Von diesem komischen Gesellen würde ich kein Auto kaufen.
„der Meister“ und „der Geselle“ gehören beide in die Welt des Handwerks und beschreiben verschiedene Stufen der Ausbildung. Ein „Geselle“ hat die Lehre abgeschlossen und kann im Beruf arbeiten, ist aber noch kein Meister. Ein „Meister“ hat zusätzlich die Meisterprüfung bestanden und darf zum Beispiel einen Betrieb führen oder Lehrlinge ausbilden. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide für ausgebildete Handwerker stehen. Praktisch gilt: Geselle ist nach der Ausbildung, Meister ist die höhere Stufe danach.

Nach seiner Ausbildung arbeitet Paul als Geselle in einer Bäckerei.
Der Meister prüft am Abend, ob die Arbeit sauber gemacht wurde.