der Gesichtszug
Ein einzelnes Merkmal des Gesichts, wie die Form der Nase, des Mundes oder der Augen, das zum Gesamteindruck beiträgt. Das Wort wird meist im Plural verwendet.
Er hatte die markanten Gesichtszüge seines Vaters geerbt.

Gesichtszug
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Ein einzelnes Merkmal des Gesichts, wie die Form der Nase, des Mundes oder der Augen, das zum Gesamteindruck beiträgt. Das Wort wird meist im Plural verwendet.
Er hatte die markanten Gesichtszüge seines Vaters geerbt.

Das Wort setzt sich aus „Gesicht“ und „Zug“ zusammen. Ein „Zug“ kann hier eine Linie oder ein Merkmal bedeuten. Ein Gesichtszug ist also wörtlich ein charakteristisches Merkmal im Gesicht.
Ihre sanften Gesichtszüge erinnerten ihn an seine Mutter.
Obwohl es eine Singularform gibt, wird „Gesichtszug“ fast immer im Plural („die Gesichtszüge“) verwendet. Man spricht meist über die Gesamtheit der Merkmale, nicht nur über ein einzelnes.
Die Gesichtszüge der alten Frau erzählten eine lange Geschichte.
„Gesichtszüge“ wird oft mit bestimmten Adjektiven kombiniert, um den Charakter eines Gesichts zu beschreiben. Häufige Beispiele sind „markante“, „feine“, „sanfte“ oder „harte“ Gesichtszüge.
Das Model hatte sehr markante Gesichtszüge.
In der übertragenen Bedeutung beschreibt „Gesichtszüge“ die typischen Merkmale von abstrakten Dingen wie einer Epoche, einer Kultur oder einem Kunstwerk. Die Wendung „die Gesichtszüge von etwas tragen“ ist hierbei üblich.
Der Roman trägt die düsteren Gesichtszüge seiner Zeit.
„der Zug“ und „der Gesichtszug“ können beide ein Merkmal im Gesicht meinen. In dieser Bedeutung steht „Zug“ meistens im Plural: „die Züge“. Das Wort ist aber ohne klaren Kontext leicht missverständlich, weil „Zug“ viele andere Bedeutungen hat. „Gesichtszug“ ist genauer, weil sofort klar ist, dass es um das Gesicht geht. Auch „Gesichtszug“ benutzt man meistens im Plural. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „Züge“ und „Gesichtszüge“ sehr ähnlich gebraucht werden. Für klare Alltagssprache ist „Gesichtszüge“ oft sicherer.

Die Gesichtszüge des Kindes erinnerten mich an seinen Vater.
Ihre ruhigen Züge verrieten keine Angst.