das Gespenst
Der Geist eines Verstorbenen, der für lebende Menschen sichtbar oder spürbar wird; ein Phantom oder Spukgestalt.
Die Kinder erzählen sich Gruselgeschichten von einem Gespenst, das im alten Schloss umgehen soll.

Gespenst
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Der Geist eines Verstorbenen, der für lebende Menschen sichtbar oder spürbar wird; ein Phantom oder Spukgestalt.
Die Kinder erzählen sich Gruselgeschichten von einem Gespenst, das im alten Schloss umgehen soll.

„Gespenst“ gehört zu einer Wortfamilie rund ums Gruseln. Das zugehörige Verb ist „spuken“ (to haunt) und das Adjektiv lautet „gespenstisch“ (spooky, ghostly).
In dem alten Haus soll es spuken.
Wenn von echten Geistern die Rede ist, wird oft die Wendung „ein Gespenst geht um“ verwendet. Wer sich etwas nur einbildet, „sieht Gespenster“.
Man sagt, dass in dieser Burg nachts ein Gespenst umgeht.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie oft an der Struktur „das Gespenst von/der...“, gefolgt von einer abstrakten Bedrohung. Hier ist das Gespenst ein Symbol für eine Angst.
Das Gespenst der Inflation macht den Leuten Sorgen.
„der Geist“ und „das Gespenst“ können beide eine unheimliche Erscheinung eines Verstorbenen meinen. In Geschichten oder beim Sprechen über Spuk können sie oft ähnlich verwendet werden. „Gespenst“ klingt dabei stärker nach einer sichtbaren, unheimlichen Figur, besonders in Märchen, Filmen oder alten Häusern. „Geist“ ist etwas allgemeiner und kann auch die Seele eines Verstorbenen meinen. Für eine gruselige Erscheinung ist „Gespenst“ oft besonders anschaulich.

Paula glaubt, dass sie im Keller ein Gespenst gesehen hat.
Im alten Schloss soll der Geist einer früheren Besitzerin wohnen.