gespielt
Nicht echt oder aufrichtig, sondern nur vorgetäuscht oder simuliert. Beschreibt ein Verhalten, einen Gefühlsausdruck oder eine Eigenschaft, die künstlich und unecht wirkt.
Mit gespieltem Interesse fragte sie, wie mein Urlaub war.

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Nicht echt oder aufrichtig, sondern nur vorgetäuscht oder simuliert. Beschreibt ein Verhalten, einen Gefühlsausdruck oder eine Eigenschaft, die künstlich und unecht wirkt.
Mit gespieltem Interesse fragte sie, wie mein Urlaub war.

„Gespielt“ ist das Partizip II des Verbs „spielen“. Die Bedeutung „unecht“ oder „vorgetäuscht“ leitet sich von der Idee ab, eine Rolle zu spielen, also Theater zu spielen.
Sein Lachen klang gespielt und nicht ehrlich.
Dieses Adjektiv beschreibt oft vorgetäuschte Gefühle oder Reaktionen. Häufige Kombinationen sind „gespielte Freundlichkeit“, „ein gespieltes Lächeln“ oder „gespielte Überraschung“.
Er zeigte nur gespielte Begeisterung für das Geschenk.
„Gespielt“ kann vor einem Nomen stehen oder als Prädikatsadjektiv mit Verben wie „sein“ oder „wirken“ verwendet werden.
Hinter der gespielten Ruhe verbarg sie ihre Nervosität.
„natürlich“ und „gespielt“ stehen sich gegenüber, wenn es um Verhalten oder Gefühle geht. „natürlich“ bedeutet dann, dass jemand echt, locker und nicht gekünstelt wirkt. „gespielt“ bedeutet, dass ein Gefühl oder Verhalten nur vorgetäuscht ist. Man sagt zum Beispiel „gespielte Freude“, wenn die Freude nicht echt wirkt. „natürlich“ passt also zu authentischem Verhalten, „gespielt“ zu etwas, das nur so getan wird.

Alis Überraschung war gespielt, denn er kannte das Geschenk schon.
Ihre Reaktion war ganz natürlich, als sie die gute Nachricht hörte.