
gestrandet
Nicht weiterkommen und gezwungen sein, an einem Ort zu bleiben, meist wegen einer Panne, eines Problems oder fehlender Verbindung.
Wegen des Unwetters waren wir am Flughafen gestrandet.
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Nicht weiterkommen und gezwungen sein, an einem Ort zu bleiben, meist wegen einer Panne, eines Problems oder fehlender Verbindung.
Wegen des Unwetters waren wir am Flughafen gestrandet.

An das Ufer oder an Land getrieben; das sagt man besonders von Schiffen, Booten oder Meerestieren.
Das gestrandete Schiff wurde erst am nächsten Morgen entdeckt.

In eine schwierige Lebenssituation geraten sein und keine passende Aufgabe oder Perspektive mehr haben.
Nach mehreren Rückschlägen fühlte er sich beruflich gestrandet.
| Grundform | gestrandet |
|---|
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an gestrandet.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an gestrandet.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an gestrandet.
„Gestrandet“ ist das Partizip des Verbs „stranden“ und wird oft mit „sein“ verwendet. Als Adjektiv kann es außerdem direkt vor einem Nomen stehen.
Nach dem Stromausfall waren viele Reisende gestrandet.
Die gestrandeten Passagiere warteten auf einen Ersatzbus.
Bei „gestrandet“ nennt man den Ort häufig mit „an“, „auf“ oder „in“. Die Präposition richtet sich danach, ob es um ein Ufer, eine Insel, einen Ort oder eine Region geht.
Die Wanderer waren auf einer abgelegenen Insel gestrandet.
Mehrere Familien waren in einem fremden Land gestrandet.
In der Bedeutung rund um Reiseprobleme steht „gestrandet“ oft zusammen mit Reiseorten und Verkehrsmitteln. Typische Kontexte sind Flughäfen, Bahnhöfe, Autobahnen und Fährverbindungen.
An der Fähranlegestelle warteten gestrandete Urlauber auf das nächste Schiff.
Bei der Bedeutung im Zusammenhang mit dem Meer stehen häufig Tiere, Boote oder Schiffe als Subjekt. Besonders oft wird der Ort mit „an Land“ oder „am Ufer“ angegeben.
Am Morgen entdeckten Spaziergänger einen gestrandeten Wal am Ufer.
In der übertragenen Bedeutung beschreibt „gestrandet“ oft eine länger dauernde persönliche oder berufliche Lage. Häufige Verbindungen sind „sich gestrandet fühlen“ sowie „beruflich“ oder „persönlich gestrandet sein“.
Viele ehemalige Profisportler sind nach dem Karriereende beruflich gestrandet.