
das Gestrüpp
Ein dichtes und undurchdringliches Gewirr aus Büschen, Sträuchern und niedrigem Gehölz.
Wir mussten uns einen Weg durch das dichte Gestrüpp bahnen.
Gestrüpp
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Ein dichtes und undurchdringliches Gewirr aus Büschen, Sträuchern und niedrigem Gehölz.
Wir mussten uns einen Weg durch das dichte Gestrüpp bahnen.
Die Vorsilbe „Ge-“ am Anfang und der Artikel „das“ deuten oft auf ein Sammelwort (Kollektivum) hin, wie z.B. bei „das Gebirge“ oder „das Gemüse“. „Das Gestrüpp“ bezeichnet also eine unzählbare Menge an Sträuchern und Büschen.
Hinter dem alten Zaun beginnt ein wildes Gestrüpp.
„Gestrüpp“ ist ein Kollektivnomen und wird fast immer im Singular verwendet. Eine Pluralform („die Gestrüppe“) existiert zwar, ist aber sehr selten und wird im Alltag nicht gebraucht, da das Wort bereits eine Menge beschreibt.
Überall am Wegesrand wucherte dichtes Gestrüpp.
Häufige Adjektive sind „dicht“ oder „undurchdringlich“. Typische Handlungen sind „sich einen Weg bahnen durch“, „sich verstecken in“ oder „hervorkommen aus“ dem Gestrüpp.
Die Kinder versteckten sich im dichten Gestrüpp am Waldrand.
„Das Gebüsch“ und „das Gestrüpp“ können eine dichte Gruppe von Sträuchern bezeichnen. „Gebüsch“ beschreibt den Bewuchs neutral, während „Gestrüpp“ zusätzlich ein wildes, verworrenes und hinderliches Wachstum nahelegt. Verwende „Gebüsch“ bei einer sachlichen Beschreibung und „Gestrüpp“ bei erschwertem Durchkommen.

Der schmale Weg endet im Gestrüpp, sodass wir nicht weiterkommen.
Hinter dem Haus wächst dichtes Gebüsch mit vielen grünen Blättern.