getötet
Beschreibt den Zustand, durch eine äußere Einwirkung wie einen Unfall, einen Angriff oder eine Krankheit ums Leben gekommen zu sein.
Der bei dem Unfall getötete Fahrer war erst 20 Jahre alt.

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Beschreibt den Zustand, durch eine äußere Einwirkung wie einen Unfall, einen Angriff oder eine Krankheit ums Leben gekommen zu sein.
Der bei dem Unfall getötete Fahrer war erst 20 Jahre alt.

„Getötet“ ist das Partizip II des Verbs „töten“. Dieses Verb leitet sich vom Adjektiv „tot“ ab und bedeutet „jemanden tot machen“. Es beschreibt also immer eine Handlung von außen.
Der Jäger hat das Tier mit einem Schuss getötet.
Als Partizip II wird „getötet“ mit dem Hilfsverb „werden“ verwendet, um das Passiv zu bilden. Diese Konstruktion betont, dass der Tod durch eine äußere Kraft oder eine andere Person verursacht wurde.
Viele Menschen wurden im Krieg getötet.
Um die Umstände des Todes zu beschreiben, wird „getötet“ oft mit Präpositionen wie „bei“ (für ein Ereignis) oder „durch“ (für die Ursache oder das Mittel) kombiniert.
Zwei Personen wurden bei dem Brand getötet.
„tot“ und „getötet“ beschreiben beide, dass jemand oder ein Tier nicht mehr lebt. Der Unterschied liegt im Grund. „tot“ beschreibt nur den Zustand: nicht mehr am Leben. Man sagt damit nicht automatisch, warum es passiert ist. „getötet“ sagt mehr: Jemand oder etwas ist durch eine äußere Einwirkung ums Leben gekommen, zum Beispiel durch einen Unfall, einen Angriff oder eine Krankheit. Lernende können die Wörter verwechseln, weil das Ergebnis gleich ist. Wenn nur der Zustand wichtig ist, passt „tot“. Wenn die Ursache oder Handlung wichtig ist, ist „getötet“ genauer.

Bei dem Unfall wurde ein Fußgänger getötet.
Als der Arzt kam, war der Hund schon tot.