
geweiht
Durch eine religiöse Handlung für heilig erklärt oder für einen religiösen Zweck bestimmt.
Der Priester besprengte die Gemeinde mit geweihtem Wasser.
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Durch eine religiöse Handlung für heilig erklärt oder für einen religiösen Zweck bestimmt.
Der Priester besprengte die Gemeinde mit geweihtem Wasser.

Gehoben: einer Person, einer Aufgabe oder einem Ideal ganz gewidmet.
Er blickte auf ein ganz der Musik geweihtes Leben zurück.

So bedroht oder geschädigt, dass der Tod oder das Ende als unausweichlich erscheint.
Ohne die dringend benötigten Medikamente waren die Kranken dem Tod geweiht.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an geweiht.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an geweiht.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an geweiht.
„Geweiht“ gehört zur Wortfamilie von „weihen“. Als Adjektiv steht es häufig mit „sein“ oder direkt vor einem Nomen und beschreibt dann einen bereits vollzogenen Vorgang.
Die Kapelle ist seit Jahrhunderten geweiht.
Die Gläubigen betraten den geweihten Raum schweigend.
In der religiösen Bedeutung verbindet sich „geweiht“ oft mit Wörtern wie „Wasser“, „Kirche“, „Kapelle“, „Boden“ oder „Altar“. Diese Verbindungen beziehen sich auf religiöse Rituale oder heilige Orte.
Die Pilger tranken geweihtes Wasser aus einer kleinen Flasche.
Der Bischof betrat den geweihten Altarraum.
Bei der gehobenen Bedeutung „ganz gewidmet“ steht die Person oder Sache, der etwas gewidmet ist, im Dativ: jemandem oder einer Sache geweiht. Häufig ist „sein Leben“ oder „seine Arbeit“ das Subjekt.
Sein ganzes Leben war der Forschung geweiht.
Ihr ganzes Leben war dieser Aufgabe geweiht.
„Dem Tod geweiht“ und „dem Untergang geweiht“ sind feste, gehobene Wendungen. Das Ziel oder Schicksal steht dabei im Dativ mit „dem“.
Nach dem schweren Erdbeben schien das Dorf dem Untergang geweiht.
Ohne Hilfe wäre der verletzte Bergsteiger dem Tod geweiht gewesen.