die Gewerbesteuer
Eine Steuer, die in Deutschland von Gemeinden auf den Ertrag von Gewerbebetrieben erhoben wird.
Jedes Unternehmen muss jährlich seine Gewerbesteuer an die zuständige Gemeinde abführen.

Gewerbesteuer
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Eine Steuer, die in Deutschland von Gemeinden auf den Ertrag von Gewerbebetrieben erhoben wird.
Jedes Unternehmen muss jährlich seine Gewerbesteuer an die zuständige Gemeinde abführen.

Das Wort ist aus „das Gewerbe“ (Betrieb, Geschäft) und „die Steuer“ (Abgabe an den Staat) zusammengesetzt. Es ist also wörtlich die Steuer für ein Gewerbe.
Die Höhe der Gewerbesteuer hängt vom Gewinn des Unternehmens ab.
Im Zusammenhang mit der Gewerbesteuer verwendet man oft die Verben „zahlen“, „abführen“ oder „entrichten“. Eine Gemeinde kann die Steuer „erheben“ oder „festsetzen“.
Das Unternehmen muss eine hohe Gewerbesteuer an die Stadt entrichten.
Die Steuer wird „auf“ den Ertrag eines Unternehmens erhoben (Akkusativ). Gezahlt wird sie „an“ die zuständige Gemeinde (Akkusativ).
Die Gewerbesteuer wird auf den Gewinn des Betriebs erhoben und an die Kommune gezahlt.
„Einkommensteuer“ und „Gewerbesteuer“ sind beide Steuern, aber sie beziehen sich auf unterschiedliche Grundlagen. „Einkommensteuer“ zahlt eine natürliche Person auf ihr Einkommen, zum Beispiel aus Arbeit oder selbstständiger Tätigkeit. „Gewerbesteuer“ betrifft den Ertrag eines Gewerbebetriebs und wird von der Gemeinde erhoben. Verwechseln kann man sie, weil Unternehmer oft mit beiden zu tun haben. Eine einfache Orientierung ist: Bei der Einkommensteuer geht es um das Einkommen einer Person, bei der Gewerbesteuer um den Gewinn eines Gewerbes.

Die kleine Firma muss in ihrer Stadt Gewerbesteuer zahlen.
Nach der Steuererklärung bekommt Anna einen Teil der Einkommensteuer zurück.