
gewöhnungsbedürftig
Beschreibt etwas, an das man sich erst gewöhnen muss, weil es anfangs ungewohnt, seltsam oder nicht sofort angenehm ist.
Der Geschmack des neuen Getränks ist etwas gewöhnungsbedürftig.
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Beschreibt etwas, an das man sich erst gewöhnen muss, weil es anfangs ungewohnt, seltsam oder nicht sofort angenehm ist.
Der Geschmack des neuen Getränks ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Das Wort setzt sich aus „Gewöhnung“ und „bedürftig“ zusammen. Es bedeutet wörtlich, dass etwas „eine Gewöhnung benötigt“ oder „bedürftig nach Gewöhnung“ ist.
Die neue Software ist kompliziert und daher sehr gewöhnungsbedürftig.
Dieses Wort ist oft eine höfliche und indirekte Art zu sagen, dass man etwas (noch) nicht mag. Statt „Das Design ist hässlich“ kann man sagen: „Das Design ist etwas gewöhnungsbedürftig.“
Sein Humor ist, sagen wir mal, etwas gewöhnungsbedürftig.
Das Adjektiv steht sehr häufig prädikativ, also nach einem Verb wie „sein“, „wirken“ oder „finden“. Es wird oft mit „etwas“ oder „ein bisschen“ abgeschwächt.
Ich finde die Architektur dieses Gebäudes ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
Ungewohnt bedeutet zunächst nur, dass etwas nicht vertraut ist. Gewöhnungsbedürftig sagt zusätzlich, dass man Zeit zur Anpassung braucht, weil es anfangs seltsam oder nicht sofort angenehm wirkt. Für eine neutrale Feststellung passt daher eher ungewohnt.

Die Bedienung des neuen Programms ist gewöhnungsbedürftig, weil wichtige Funktionen schwer zu finden sind.
Die Bedienung des neuen Programms ist für mich noch ungewohnt.