
ungewohnt
Nicht vertraut oder bekannt; anders als man es gewohnt ist und daher oft als fremd oder seltsam empfunden wird.
Das Essen schmeckte gut, aber die Gewürze waren für mich ungewohnt.
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Nicht vertraut oder bekannt; anders als man es gewohnt ist und daher oft als fremd oder seltsam empfunden wird.
Das Essen schmeckte gut, aber die Gewürze waren für mich ungewohnt.

An eine bestimmte Tätigkeit, Situation oder Anstrengung nicht gewöhnt sein und sich deshalb unsicher oder unbehaglich fühlen.
Nach der langen Pause war er die körperliche Arbeit ungewohnt und schnell erschöpft.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „un-“ (eine Negation) und dem Adjektiv „gewohnt“ zusammen. Es bedeutet also wörtlich „nicht gewohnt“ oder „nicht vertraut“.
Die Stille in der Stadt war für ihn sehr ungewohnt.
Steht „ungewohnt“ allein oder vor einem Nomen, bedeutet es „unvertraut“. Folgt jedoch ein Akkusativobjekt, beschreibt es, dass eine Person an diese Sache nicht gewöhnt ist.
Die Situation war für alle ungewohnt und etwas peinlich.
In der Bedeutung „an etwas nicht gewöhnt sein“ wird eine spezielle Struktur verwendet: Die Person steht als Subjekt, gefolgt von „sein“, dem Akkusativobjekt (die Sache) und „ungewohnt“.
Nach seinem Urlaub war er die schwere körperliche Arbeit ungewohnt.
Neu beschreibt eine Umgebung, die jemand noch nicht kennt oder erstmals erlebt. Ungewohnt betont dagegen den Unterschied zu den eigenen Gewohnheiten und kann auch nach längerer Zeit noch passen. Für die erste Begegnung passt neu, für fehlende Vertrautheit ungewohnt.

Auch nach einem Monat ist das große Büro für mich noch ungewohnt.
An meinem ersten Arbeitstag ist das große Büro für mich noch neu.