
gewohnt
Üblich, vertraut oder zur Gewohnheit geworden. Beschreibt etwas, das man kennt und das regelmäßig so ist.
Er erledigte seine Aufgaben in der gewohnten Weise.
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Üblich, vertraut oder zur Gewohnheit geworden. Beschreibt etwas, das man kennt und das regelmäßig so ist.
Er erledigte seine Aufgaben in der gewohnten Weise.

An etwas gewöhnt sein; mit einer bestimmten Situation oder einem Umstand vertraut sein, sodass es nicht mehr als besonders oder störend empfunden wird.
Als Bäcker bin ich es gewohnt, sehr früh aufzustehen.
„Gewohnt“ ist das Partizip II des reflexiven Verbs „sich gewöhnen“. Diese Herkunft erklärt die Bedeutung von Vertrautheit und Gewohnheit.
Nach drei Wochen war der Lärm für ihn zur gewohnten Geräuschkulisse geworden.
Um auszudrücken, dass man an eine Sache gewöhnt ist, verwendet man die feste Struktur „etwas (Akkusativ) gewohnt sein“. Das Objekt steht immer im Akkusativ und ohne Präposition.
Ich bin die Kälte in diesem Büro gewohnt.
Wenn man sagen möchte, dass man daran gewöhnt ist, etwas zu tun, benutzt man die Struktur „es gewohnt sein, … zu + Infinitiv“. Das Wort „es“ ist hier ein fester Platzhalter.
Er ist es gewohnt, lange zu arbeiten.
In der Bedeutung „üblich“ oder „vertraut“ steht „gewohnt“ als normales Adjektiv vor einem Nomen und wird dekliniert. Es beschreibt, dass dieses Nomen das normale oder erwartete ist.
Wir trafen uns zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort.
Üblich beschreibt, was in einer Gruppe oder Situation normalerweise gemacht wird. Gewohnt bezieht sich darauf, womit eine Person durch regelmäßige Erfahrung vertraut ist. Eine Arbeitszeit kann also allgemein üblich sein, während eine bestimmte Person sie gewohnt ist.

Lara ist einen Arbeitsbeginn um sieben Uhr gewohnt.
In diesem Betrieb ist ein Arbeitsbeginn um sieben Uhr üblich.