
glorreich
Von großem Ruhm und Ehre zeugend; berühmt und erfolgreich. Wird oft für historische Siege, Epochen oder Karrieren verwendet.
Die Mannschaft feierte ihren glorreichen Sieg in der Meisterschaft.
Loading your saved state.

Von großem Ruhm und Ehre zeugend; berühmt und erfolgreich. Wird oft für historische Siege, Epochen oder Karrieren verwendet.
Die Mannschaft feierte ihren glorreichen Sieg in der Meisterschaft.

Umgangssprachlich und oft ironisch verwendet, um eine Idee oder Handlung als besonders unklug oder absurd zu bezeichnen.
Er hatte die glorreiche Idee, bei strömendem Regen im Park zu grillen.
Das Wort setzt sich aus „Glorie“ (Ruhm, Ehre) und der Endung „-reich“ (reich an) zusammen. Es bedeutet also wörtlich „reich an Ruhm“.
Die Ritter träumten von einer glorreichen Zukunft.
Die ironische Bedeutung erkennen Sie oft in Kombination mit Wörtern wie „Idee“, „Plan“ oder „Vorschlag“. Der Tonfall oder Kontext macht deutlich, dass die Idee eigentlich schlecht ist.
Und wer hatte die glorreiche Idee, den Schlüssel von innen stecken zu lassen?
In seiner ernsten Bedeutung wird „glorreich“ oft für historische oder sehr bedeutende Dinge verwendet. Typische Kombinationen sind „eine glorreiche Vergangenheit“, „glorreiche Zeiten“ oder „ein glorreicher Moment“.
Das war der glorreiche Abschluss seiner langen Karriere.
In der Alltagssprache kann „glorreich“ etwas übertrieben oder altmodisch klingen. Es wird hauptsächlich in der Schriftsprache oder bei der Beschreibung von sehr wichtigen, positiven Ereignissen verwendet.
Der Redner sprach von den glorreichen Taten der Firmengründer.
Genial und glorreich können ironisch eine offensichtlich schlechte Idee loben. Genial klingt dabei wie eine alltägliche sarkastische Bewertung. Glorreich wirkt stärker übertrieben und pathetisch und macht den Spott dadurch besonders deutlich.

„Eine glorreiche Idee“, verkündete Lea spöttisch, als Tom den Schlüssel in der Wohnung liegen ließ.
„Geniale Idee“, sagte Lea trocken, als Tom den Schlüssel in der Wohnung liegen ließ.