Ein chemischer Wirkstoff, der als Breitbandherbizid zur Unkrautbekämpfung in der Landwirtschaft und im Gartenbau eingesetzt wird. Seine Verwendung ist umstritten.
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Viele Landwirte verwenden Glyphosat, um ihre Felder vor der Aussaat von Unkraut zu befreien.
Tipps
Register: Fachsprache
„Glyphosat“ ist ein Fachbegriff aus der Chemie und Landwirtschaft. Durch die öffentliche Debatte über seine Umweltauswirkungen ist das Wort aber mittlerweile auch in der Alltagssprache sehr bekannt.
BEISPIEL
Die Diskussion um Glyphosat wird in den Medien sehr emotional geführt.
Typische Verbindungen
Im Zusammenhang mit Glyphosat hört man oft die Verben „einsetzen“, „verwenden“, „zulassen“ oder „verbieten“. Auch die Nomen „der Einsatz“, „das Verbot“ oder „die Zulassung“ von Glyphosat sind häufig.
BEISPIEL
Einige Länder haben den Einsatz von Glyphosat bereits verboten.
Kontexthinweise
Das Wort erscheint fast immer in Texten über Landwirtschaft, Gartenbau, Umweltschutz oder Politik. Typische Schlüsselwörter im selben Kontext sind „Unkraut“, „Herbizid“, „Landwirt“ und „Artenvielfalt“.
BEISPIEL
Umweltschützer warnen vor den Folgen von Glyphosat für die Artenvielfalt.
Vergleichen mit
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Glyphosat vs Pestizid
„das Pestizid“ und „das Glyphosat“ gehören beide zum Bereich Landwirtschaft und chemische Mittel. Sie sind aber nicht dasselbe. „Pestizid“ ist der allgemeine Begriff für Mittel gegen schädliche Pflanzen, Insekten oder Pilze. „Glyphosat“ ist ein bestimmter Wirkstoff, der vor allem gegen Unkraut eingesetzt wird. Man kann also sagen: Glyphosat ist ein spezielles Mittel, aber nicht jedes Pestizid ist Glyphosat. Die Wörter können verwechselt werden, weil in Diskussionen über Landwirtschaft oft beide zusammen vorkommen.
Glyphosat
Glyphosat wird auf dem Feld gegen Unkraut verwendet, ist aber umstritten.
Pestizid
Der Bauer setzt ein Pestizid ein, weil die Pflanzen von Schädlingen befallen sind.