die Gräueltat
Eine extrem grausame, unmenschliche und abscheuliche Handlung, insbesondere im Kontext von Krieg oder schweren Verbrechen.
Die Überlebenden berichteten von den schrecklichen Gräueltaten der Soldaten.

Gräueltat
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Eine extrem grausame, unmenschliche und abscheuliche Handlung, insbesondere im Kontext von Krieg oder schweren Verbrechen.
Die Überlebenden berichteten von den schrecklichen Gräueltaten der Soldaten.

Das Wort setzt sich aus „der Gräuel“ (Horror, Abscheu) und „die Tat“ (Handlung) zusammen. Eine Gräueltat ist also wörtlich eine „Horror-Tat“ oder „abscheuliche Handlung“.
Die Taten des Regimes waren von unvorstellbarem Gräuel.
„Gräueltat“ ist ein sehr starkes und formelles Wort. Es wird nur für extrem grausame und unmenschliche Verbrechen verwendet, meist im Kontext von Krieg, Völkermord oder Terrorismus.
Der Internationale Gerichtshof untersucht die Gräueltaten des Bürgerkriegs.
Im Zusammenhang mit „Gräueltat“ werden oft die formellen Verben „begehen“ oder „verüben“ benutzt. Man kann auch „von Gräueltaten berichten“ oder „Gräueltaten aufklären“.
Es ist wichtig, die während des Krieges begangenen Gräueltaten nicht zu vergessen.
„das Verbrechen“ und „die Gräueltat“ können beide eine sehr schwere Handlung meinen. „das Verbrechen“ ist der allgemeinere Ausdruck für eine schwere Straftat. „die Gräueltat“ ist viel stärker und betont extreme Grausamkeit und Unmenschlichkeit. Das Wort passt besonders bei Krieg, Terror oder sehr schweren Verbrechen gegen Menschen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil eine Gräueltat oft auch ein Verbrechen ist. Aber nicht jedes Verbrechen ist eine Gräueltat. Für normale Berichte über Straftaten nimmt man meist „Verbrechen“; bei besonders grausamen Taten passt „Gräueltat“.

Im Museum berichtet eine Ausstellung über die Gräueltaten des Krieges.
Der Zeuge hat das Verbrechen vom Fenster aus beobachtet.