Eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung mit hohem Kohlenstoffanteil, die durch Gießen in eine Form gebracht wird. Gusseisen ist hart und druckfest, aber auch spröde und nicht schmiedbar.
beispiel
Die schwere Bratpfanne aus Gusseisen speichert die Hitze besonders gut.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Guss“ (von „gießen“) und „Eisen“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich „gegossenes Eisen“, was genau dem Herstellungsprozess des Materials entspricht.
BEISPIEL
Alte Heizkörper wurden oft aus Gusseisen gefertigt.
Verwendung mit „aus“
Um zu beschreiben, dass ein Gegenstand aus diesem Material besteht, wird die Präposition „aus“ verwendet. Die typische Struktur ist „etwas aus Gusseisen“.
BEISPIEL
Ich koche am liebsten in meinem Topf aus Gusseisen.
Typische Objekte
„Gusseisen“ wird oft im Zusammenhang mit schweren, hitzebeständigen Küchenutensilien oder langlebigen Bauteilen genannt. Typische Beispiele sind Pfannen, Töpfe, Bräter oder auch Kanaldeckel.
BEISPIEL
Ein Bräter aus Gusseisen ist ideal für Schmorgerichte.
Vergleichen mit
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Gusseisen vs Stahl
„der Stahl“ und „das Gusseisen“ sind beide Werkstoffe aus Eisen und Kohlenstoff. Sie unterscheiden sich aber in ihrer Zusammensetzung und Verwendung. Stahl hat weniger Kohlenstoff und ist meist gut formbar und sehr belastbar. Gusseisen hat mehr Kohlenstoff, wird in Formen gegossen und ist hart, aber eher spröde. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide schwer, fest und metallisch wirken. Für Träger, Maschinen oder Messer sagt man oft „Stahl“. Für gegossene Pfannen, alte Heizkörper oder schwere Maschinenteile passt oft „Gusseisen“.
Gusseisen
Die schwere Pfanne aus Gusseisen bleibt lange heiß.
Stahl
Der Rahmen des Fahrrads ist aus Stahl und hält auch schlechte Wege aus.