
die Halde
Ein künstlich aufgeschütteter Hügel aus Abraummaterial, das beim Bergbau oder in der Schwerindustrie anfällt.
Viele ehemalige Kohlehalden im Ruhrgebiet sind heute begrünt und als Naherholungsgebiete zugänglich.
Halde
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Ein künstlich aufgeschütteter Hügel aus Abraummaterial, das beim Bergbau oder in der Schwerindustrie anfällt.
Viele ehemalige Kohlehalden im Ruhrgebiet sind heute begrünt und als Naherholungsgebiete zugänglich.

(umgangssprachlich, bildlich) Ein großer, ungeordneter Haufen von Dingen.
Auf seinem Schreibtisch türmte sich eine Halde von ungelesenen Akten.
Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Geht es um Bergbau, Industrie oder Landschaften, ist der künstliche Hügel gemeint. Geht es um alltägliche Dinge wie Bücher, Akten oder Wäsche, ist ein unordentlicher Haufen gemeint.
Vom Gipfel der Halde hat man eine tolle Aussicht über die Stadt.
Die Bedeutung „großer, ungeordneter Haufen“ ist bildlich und wird hauptsächlich in der Umgangssprache verwendet, um eine große, chaotische Menge zu beschreiben.
Ich muss am Wochenende endlich die Halde an Arbeit auf meinem Schreibtisch abarbeiten.
Im Zusammenhang mit Bergbau wird „Halde“ oft mit Verben der Bewegung wie „auf eine Halde steigen“ oder mit Adjektiven wie „begrünt“ oder „ehemalig“ kombiniert.
Die alte Halde wurde renaturiert und ist jetzt ein Park.
In der umgangssprachlichen Bedeutung wird der Haufen oft mit der Präposition „von“ oder „an“ gefolgt vom Dativ näher beschrieben. Typisch ist auch das Verb „sich türmen“.
Auf dem Tisch türmte sich eine Halde von schmutzigem Geschirr.
Berg und Halde können bildlich eine sehr große Ansammlung von Dingen bezeichnen. Berg hebt vor allem die Menge hervor, während Halde zusätzlich eine ungeordnete und oft wenig wertvolle Ansammlung nahelegt. Verwende Berg für die schiere Menge und Halde, wenn Unordnung oder der Eindruck von Abfall mitschwingt.

Nach dem Fest stand in der Küche eine Halde von alten Verpackungen.
Nach dem Fest stand in der Küche ein Berg von schmutzigem Geschirr.