Das offizielle Verbot für eine Person, ein bestimmtes Gebäude, Geschäft oder Grundstück zu betreten. Es wird vom Eigentümer oder einer bevollmächtigten Person ausgesprochen und kann bei Missachtung rechtliche Konsequenzen haben.
beispiel
Nachdem der Kunde randaliert hatte, erteilte ihm der Geschäftsführer sofort ein lebenslanges Hausverbot.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Haus“ und „Verbot“ zusammen. Es bedeutet also wörtlich ein Verbot, ein bestimmtes Haus oder Gebäude zu betreten.
BEISPIEL
Ein Hausverbot ist eine ernste Angelegenheit.
Typische Verben
„Hausverbot“ wird oft mit festen Verben verwendet. Eine Person oder Institution „erteilt“ ein Hausverbot, während die betroffene Person es „bekommt“ oder „erhält“.
BEISPIEL
Der Ladendetektiv hat dem Dieb ein Hausverbot erteilt.
Dativ-Konstruktion
Wenn man sagt, wer das Hausverbot bekommt, steht diese Person im Dativ. Die typische Formulierung ist: „jemandem ein Hausverbot erteilen“.
BEISPIEL
Dem lauten Gast wurde vom Wirt ein Hausverbot erteilt.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Hausverbot vs Verweis
„Verweis“ und „Hausverbot“ können beide damit zu tun haben, dass jemand einen Ort verlassen muss oder nicht dort bleiben darf. Ein „Verweis“ kann eine direkte Anweisung sein, einen Ort oder eine Veranstaltung zu verlassen. Ein „Hausverbot“ geht weiter: Die Person darf ein bestimmtes Gebäude, Geschäft oder Grundstück nicht mehr betreten. Es wird meist vom Eigentümer oder von einer verantwortlichen Person ausgesprochen. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide nach Ausschluss klingen. Kurz gesagt: Ein „Verweis“ betrifft oft den Moment, ein „Hausverbot“ gilt auch für später.
Hausverbot
Wegen der wiederholten Störungen sprach der Besitzer ein Hausverbot aus.
Verweis
Der Kunde bekam nach dem lauten Streit einen Verweis aus dem Laden.