
das Heiligtum
Ein Ort, der als heilig gilt und der religiösen Verehrung dient, zum Beispiel ein Tempel, eine Kirche oder ein Schrein.
Tausende Pilger besuchen jedes Jahr das Heiligtum in den Bergen.
Heiligtum
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Ein Ort, der als heilig gilt und der religiösen Verehrung dient, zum Beispiel ein Tempel, eine Kirche oder ein Schrein.
Tausende Pilger besuchen jedes Jahr das Heiligtum in den Bergen.

Im übertragenen Sinn ein Ort oder Bereich, der einer Person sehr wichtig ist und als ihr persönlicher, unantastbarer Rückzugsort gilt.
Seine Werkstatt im Keller ist sein Heiligtum, da darf niemand unaufgefordert hinein.
Das Wort setzt sich aus dem Adjektiv „heilig“ und der Endung „-tum“ zusammen. Die Endung „-tum“ bildet oft Nomen, die einen Zustand, ein Gebiet oder eine Sammlung beschreiben, wie bei „Reichtum“ oder „Christentum“.
Das alte Heiligtum wurde auf einem Berg errichtet.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie meist an einem Possessivpronomen (mein, sein, ihr). Sie beschreibt einen rein persönlichen und privaten Ort, während die wörtliche Bedeutung einen religiösen oder öffentlichen Ort meint.
Mein Garten ist mein kleines Heiligtum, dort entspanne ich mich.
Im religiösen Kontext wird „Heiligtum“ oft mit Verben wie „ein Heiligtum besuchen“, „zu einem Heiligtum pilgern“ oder „ein Heiligtum errichten“ verwendet.
Viele Menschen pilgern jedes Jahr zu diesem Heiligtum.
Ein Schrein ist meist eine konkrete Kultstätte oder ein kunstvoll gestaltetes Behältnis für verehrte Gegenstände oder Reliquien. Heiligtum bezeichnet allgemeiner einen Ort mit heiligem Status. Ein Schrein kann deshalb selbst ein Heiligtum sein oder innerhalb eines größeren Heiligtums stehen.

Die Kapelle mit diesem Schrein gilt den Gläubigen als Heiligtum.
Die Reliquie wird in einem kunstvoll verzierten Schrein aufbewahrt.