In einem Wettbewerb oder Spiel einen Sieg oder einen Preis erringen und ihn sozusagen „nach Hause bringen“. Der Begriff wird oft im Sportjournalismus verwendet und impliziert oft eine gewisse Souveränität.
beispiel
Die Mannschaft konnte den wichtigen Auswärtssieg souverän heimspielen.
Tipps
Trennbares Verb
„Heimspielen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „heim-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
BEISPIEL
Die Mannschaft spielte den Sieg sicher heim.
Aufbau des Verbs
Das Verb besteht aus der Richtungssilbe „heim“ (nach Hause) und „spielen“. Die Grundidee ist, etwas durch eine Leistung (wie ein Spiel) zu gewinnen und es symbolisch „nach Hause“ zu bringen.
BEISPIEL
Mit diesem Tor haben sie den Pokal endgültig heimgespielt.
Typische Verbindungen: Sport
In der sportlichen Bedeutung wird „heimspielen“ oft mit Objekten wie „den Sieg“, „einen Punkt“, „den Titel“ oder „die Meisterschaft“ kombiniert.
BEISPIEL
Nach einer starken zweiten Halbzeit spielte das Team den Sieg souverän heim.
Typische Verbindungen: Finanzen
In der finanziellen Bedeutung sind die typischen Objekte „die Kosten“, „die Ausgaben“ oder „die Investition“. Es geht darum, ausgegebenes Geld wieder zu verdienen.
BEISPIEL
Das neue Restaurant muss seine hohen Anfangsinvestitionen erst noch heimspielen.
Vergleichen mit
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heimspielen vs gewinnen
„gewinnen“ und „heimspielen“ können beide einen Sieg oder einen Preis in einem Wettbewerb beschreiben. „gewinnen“ ist das normale Wort und passt in fast jeder Situation. „heimspielen“ klingt bildhafter und wird besonders im Sport oder in Berichten über Wettbewerbe benutzt. Es bedeutet, dass jemand den Sieg sicher erringt und ihn sozusagen nach Hause bringt. Im Alltag sagt man meistens „gewinnen“; „heimspielen“ klingt eher journalistisch oder sportlich.
heimspielen
Die Mannschaft spielt den Sieg in der zweiten Halbzeit sicher heim.