
herankommen an
Sich einer Person oder einer Sache räumlich nähern; in die Nähe von etwas gelangen können.
Wegen der Absperrung konnte niemand an die Unfallstelle herankommen.
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Sich einer Person oder einer Sache räumlich nähern; in die Nähe von etwas gelangen können.
Wegen der Absperrung konnte niemand an die Unfallstelle herankommen.

Ein bestimmtes Niveau, eine Qualität oder eine Leistung erreichen oder sich dieser annähern.
Seine neue Arbeit kommt qualitativ nicht an die alte heran.
„Herankommen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „heran-“ trennt sich im Hauptsatz vom Verb „kommen“ und steht am Satzende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Hund kommt langsam an den Fremden heran.
Dieses Verb wird immer mit der Präposition „an“ und dem Akkusativ verwendet. Das gilt sowohl für die räumliche als auch für die übertragene Bedeutung.
Lass die Kinder nicht zu nah an den heißen Ofen herankommen.
In der räumlichen Bedeutung wird „herankommen“ oft verwendet, um eine Schwierigkeit oder ein Hindernis auszudrücken. Häufig steht es in negativen Sätzen, um zu sagen, dass etwas unerreichbar ist.
Das Kind ist noch zu klein, um an die Türklinke heranzukommen.
In der übertragenen Bedeutung wird „herankommen an“ genutzt, um Qualitäten oder Leistungen zu vergleichen. Meist wird es negativ verwendet, um auszudrücken, dass etwas nicht das gleiche Niveau erreicht.
Die Kopie kommt bei Weitem nicht an das Original heran.
Herankommen bedeutet, dass man sich einer Sache nähern oder Zugang zu ihr bekommen kann. Erreichen geht hier weiter und bezeichnet, dass die Sache tatsächlich in Reichweite zum Berühren oder Greifen ist. Nähe allein bedeutet also nicht immer, dass man den Gegenstand erreicht.

Von der unteren Leiterstufe kam sie an die Kiste heran, konnte sie aber noch nicht greifen.
Von der oberen Leiterstufe erreichte sie die Kiste und nahm sie herunter.