
der Hilferuf
Ein lauter Ruf oder Schrei einer Person, die sich in einer Notlage oder Gefahr befindet und dringend Hilfe benötigt.
Die Bergsteiger hörten in der Ferne einen leisen Hilferuf.
Hilferuf
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Ein lauter Ruf oder Schrei einer Person, die sich in einer Notlage oder Gefahr befindet und dringend Hilfe benötigt.
Die Bergsteiger hörten in der Ferne einen leisen Hilferuf.

Im übertragenen Sinn eine Handlung, Aussage oder ein Signal, das zeigt, dass jemand in großer seelischer oder materieller Not ist und Unterstützung braucht, auch wenn dies nicht direkt ausgesprochen wird.
Sein plötzlicher Rückzug aus dem sozialen Leben war ein stummer Hilferuf.
Das Wort ist sehr logisch aufgebaut und besteht aus „Hilfe“ und „Ruf“. Es beschreibt also wörtlich einen Ruf, mit dem jemand um Hilfe bittet.
Plötzlich hörte man einen lauten Hilferuf aus dem Wald.
Ein Hilferuf wird oft mit bestimmten Verben kombiniert. Man kann einen Hilferuf „ausstoßen“ (selbst rufen), „hören“ (von jemand anderem) oder „absetzen“ (z.B. per Funk).
Der verletzte Wanderer stieß einen lauten Hilferuf aus.
Im übertragenen Sinn ist ein Hilferuf nicht unbedingt laut. Oft wird er durch Adjektive wie „stumm“, „leise“ oder „verzweifelt“ beschrieben, um zu zeigen, dass jemand nonverbal oder indirekt um Unterstützung bittet.
Ihre ständigen Absagen waren ein stummer Hilferuf, den niemand verstand.
Notruf und Hilferuf können beide aus einer akuten Gefahr entstehen. Ein Notruf ist gezielt an eine offizielle Leitstelle gerichtet und erfolgt telefonisch über eine Notfallnummer. Ein Hilferuf ist dagegen ein lauter Ruf oder Schrei an Menschen in der Nähe.

Als sie den Rauch bemerkte, stieß Mia am offenen Fenster einen lauten Hilferuf aus.
Als sie den Rauch bemerkte, setzte Mia über ihr Handy einen Notruf ab.