
hinterher
Zeitlich danach; zu einem späteren Zeitpunkt.
Wir gehen jetzt ins Kino und könnten hinterher noch etwas essen gehen.
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Zeitlich danach; zu einem späteren Zeitpunkt.
Wir gehen jetzt ins Kino und könnten hinterher noch etwas essen gehen.

Räumlich folgend; jemandem oder etwas hinterdrein.
Der kleine Hund lief seiner Mutter überall hinterher.

In einer Entwicklung oder bei einer Aufgabe im Rückstand sein; nicht mitkommen.
Nach seiner Krankheit war er im Unterrichtsstoff ziemlich hinterher.
Das Adverb setzt sich aus „hinter“ (behind) und „her“ (Bewegung in Richtung des Sprechers) zusammen. Diese Struktur verdeutlicht die Grundbedeutung des Folgens, sei es räumlich oder zeitlich.
Lauf nicht so schnell, ich komme ja kaum hinterher!
Als Adverb kann „hinterher“ an verschiedenen Stellen im Satz stehen. Steht es auf Position 1, folgt das Verb direkt danach (Inversion). Es kann aber auch in der Satzmitte stehen.
Hinterher haben wir alles verstanden.
Die Wendung „hinterher sein“ bedeutet, im Rückstand zu sein. Oft wird mit der Präposition „mit“ und dem Dativ ergänzt, worin man im Rückstand ist.
Ich bin mit meiner Arbeit total hinterher.
Die räumliche Bedeutung („hinterdrein“) wird meist mit Verben der Bewegung wie „laufen“ oder „fahren“ verwendet. Die zeitliche Bedeutung („danach“) bezieht sich auf die Reihenfolge von Handlungen oder Ereignissen.
Erst die Arbeit, hinterher das Vergnügen.
Bei einer Bewegung können hinter und hinterher beide eine Person weiter vorn zeigen. Hinter nennt mit einer Ergänzung vor allem die räumliche Position; hinterher drückt aus, dass jemand der anderen Person folgt. Für die Position passt hinter, für das Folgen hinterher.

Die Tochter geht ihrer Mutter durch den Bahnhof hinterher.
Die Tochter geht hinter ihrer Mutter durch den Bahnhof.