hinterher
Zeitlich danach; zu einem späteren Zeitpunkt.
Wir gehen jetzt ins Kino und könnten hinterher noch etwas essen gehen.

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Zeitlich danach; zu einem späteren Zeitpunkt.
Wir gehen jetzt ins Kino und könnten hinterher noch etwas essen gehen.

Das Adverb setzt sich aus „hinter“ (behind) und „her“ (Bewegung in Richtung des Sprechers) zusammen. Diese Struktur verdeutlicht die Grundbedeutung des Folgens, sei es räumlich oder zeitlich.
Lauf nicht so schnell, ich komme ja kaum hinterher!
Als Adverb kann „hinterher“ an verschiedenen Stellen im Satz stehen. Steht es auf Position 1, folgt das Verb direkt danach (Inversion). Es kann aber auch in der Satzmitte stehen.
Hinterher haben wir alles verstanden.
Die Wendung „hinterher sein“ bedeutet, im Rückstand zu sein. Oft wird mit der Präposition „mit“ und dem Dativ ergänzt, worin man im Rückstand ist.
Ich bin mit meiner Arbeit total hinterher.
Die räumliche Bedeutung („hinterdrein“) wird meist mit Verben der Bewegung wie „laufen“ oder „fahren“ verwendet. Die zeitliche Bedeutung („danach“) bezieht sich auf die Reihenfolge von Handlungen oder Ereignissen.
Erst die Arbeit, hinterher das Vergnügen.
„nach“ und „hinterher“ können beide ausdrücken, dass etwas später kommt oder folgt. „nach“ ist eine Präposition und steht mit einem Nomen oder Pronomen, zum Beispiel „nach dem Essen“ oder „nach mir“. „hinterher“ ist ein Adverb und steht allein oder bezieht sich auf etwas, das schon bekannt ist. Es kann zeitlich „danach“ bedeuten, aber auch räumlich: jemand läuft einer Person hinterher. Lernende verwechseln die Wörter, weil beide eine Folge ausdrücken können. Praktisch hilft: Wenn ein Nomen direkt folgt, benutzt man meist „nach“. Wenn man allgemein „danach“ oder „hinter jemandem her“ meint, passt „hinterher“ besser.

Wir besprechen den Plan jetzt kurz, die Details klären wir hinterher.
Nach dem Gespräch gehen wir kurz an die frische Luft.