der Hirt
Eine Person, die eine Herde von Tieren, insbesondere Schafe oder Ziegen, hütet und versorgt.
Der Hirt führte seine Schafe auf eine neue Weide.

Hirt
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Eine Person, die eine Herde von Tieren, insbesondere Schafe oder Ziegen, hütet und versorgt.
Der Hirt führte seine Schafe auf eine neue Weide.

„Der Hirt“ gehört zur Wortfamilie von „hüten“ und „die Herde“. Ein Hirt ist eine Person, die eine Herde hütet, also auf sie aufpasst und sie beschützt.
Ein Schäferhund hilft dem Hirten, die Herde zu hüten.
Die übertragene, religiöse Bedeutung erkennt man an Wörtern wie „Gemeinde“, „Kirche“, „Seelen“ oder „geistlich“. In diesem Kontext ist der Hirt eine Führungsperson, die sich um eine Gruppe von Menschen kümmert.
Der Priester kümmert sich als geistlicher Hirt um die Sorgen seiner Gemeinde.
Die Metapher „der gute Hirte“ ist im Christentum sehr verbreitet und bezieht sich auf Jesus, der sich um seine Anhänger („seine Herde“) kümmert. Die Wendung wird oft als Symbol für Fürsorge und Führung verwendet.
In der Predigt sprach der Pfarrer über das Bild des guten Hirten.
„der Pfarrer“ und „der Hirt“ können beide mit geistlicher Leitung zu tun haben. „Pfarrer“ ist die normale Bezeichnung für einen Geistlichen, der eine christliche Gemeinde leitet. „Hirt“ meint in diesem religiösen Sinn eher bildlich eine Person, die Menschen führt und für sie sorgt. Das Wort klingt feierlicher oder religiöser und wird nicht so oft als normale Amtsbezeichnung benutzt. Verwechseln kann man die Wörter, weil ein Pfarrer manchmal als geistlicher Hirt beschrieben wird. Praktisch gilt: Für den Beruf oder das Amt sagt man „Pfarrer“, für das Bild von Fürsorge und Führung kann „Hirt“ passen.

In seiner Predigt sprach er vom guten Hirten, der für seine Gemeinde sorgt.
Der Pfarrer bereitet mit der Familie die Beerdigung vor.