der Hieb
Ein kräftiger Schlag, meist mit einer Waffe wie einem Schwert oder einem Werkzeug wie einer Axt.
Mit einem gezielten Hieb spaltete er den Holzklotz.

Hieb
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Ein kräftiger Schlag, meist mit einer Waffe wie einem Schwert oder einem Werkzeug wie einer Axt.
Mit einem gezielten Hieb spaltete er den Holzklotz.

Das Nomen „der Hieb“ ist direkt vom Verb „hauen“ (schlagen, hacken) abgeleitet. Ein Hieb ist also das Ergebnis einer Hau-Bewegung.
Er hat mit der Axt auf das Holz gehauen.
Ob ein körperlicher Schlag oder eine verbale Attacke gemeint ist, verrät der Kontext. Bei einem körperlichen Hieb geht es oft um Werkzeuge oder Waffen, bei einem verbalen Hieb um Worte, Kommentare oder Kritik.
Der Ritter parierte den Hieb mit seinem Schild.
In der Bedeutung des Schlages wird „Hieb“ oft mit Verben wie „austeilen“, „versetzen“ oder „parieren“ (abwehren) verwendet.
Der Boxer versetzte seinem Gegner einen schnellen Hieb.
Eine häufige Redewendung ist „ein Hieb unter die Gürtellinie“. Damit ist eine sehr unfaire, persönlich verletzende Bemerkung oder Handlung gemeint.
Ihm vorzuwerfen, er sei ein schlechter Vater, war ein Hieb unter die Gürtellinie.
In der Bedeutung „Fällen von Bäumen“ ist „Hieb“ ein Fachbegriff aus der Forstwirtschaft. Im Alltag wird man diese Bedeutung kaum hören.
Der Förster plant den nächsten Hieb für den kommenden Winter.
„die Spitze“ und „der Hieb“ können beide eine verletzende oder spöttische Bemerkung meinen. „die Spitze“ ist meist eine kurze, feine Bemerkung, oft ironisch und indirekt. „der Hieb“ klingt stärker und härter; die Bemerkung wirkt wie ein Schlag gegen jemanden. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide im übertragenen Sinn mit Angriff durch Worte zu tun haben. Wenn die Bemerkung eher klein und spitz ist, passt „Spitze“. Wenn sie deutlich scharf oder verletzend ist, passt „Hieb“ besser.

Nach dem Gespräch war Noah verletzt, weil der Hieb seines Trainers sehr persönlich war.
Mit einer kleinen Spitze machte Tom klar, dass er mit dem Plan unzufrieden war.