Eine Person, die beruflich im Wald arbeitet, insbesondere beim Fällen von Bäumen. Der Begriff ist oft regional oder veraltet; heute sind „Forstwirt“ oder „Holzfäller“ gebräuchlicher.
beispiel
Früher arbeiteten viele Männer aus dem Dorf als Holzer in den landesherrlichen Wäldern.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort leitet sich direkt von „das Holz“ ab. Die Endung „-er“ wird im Deutschen häufig verwendet, um eine männliche Person zu bezeichnen, die beruflich mit dem Grundwort zu tun hat.
BEISPIEL
Ein Holzer muss körperlich fit und stark sein.
Register und Stil
Der Begriff „Holzer“ gilt heute als regional oder leicht veraltet. In modernen oder überregionalen Kontexten sind die Berufsbezeichnungen „Forstwirt“ oder „Holzfäller“ üblicher.
BEISPIEL
Mein Großvater hat sein Leben lang als Holzer im Schwarzwald gearbeitet.
Typische Tätigkeiten
Die Arbeit eines Holzers wird oft mit den Verben „Bäume fällen“, „Holz machen“ oder „im Wald arbeiten“ beschrieben.
BEISPIEL
Die Holzer fällen die markierten Bäume.
Vergleichen mit
confusable
Holzer vs Förster
„der Förster“ und „der Holzer“ haben beide mit Arbeit im Wald zu tun, meinen aber nicht dasselbe. Ein Förster ist für ein Waldgebiet verantwortlich. Er kümmert sich zum Beispiel um Pflege, Schutz, Jagd und Planung der Holzernte. Ein Holzer arbeitet vor allem praktisch mit Holz und fällt Bäume. Das Wort „Holzer“ ist außerdem regional oder etwas veraltet; im Alltag sagt man oft eher „Holzfäller“ oder „Forstwirt“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide im Wald arbeiten. Wichtig ist: Der Förster organisiert und betreut den Wald, der Holzer macht vor allem die körperliche Arbeit beim Fällen von Bäumen.
Holzer
Wegen des Sturms arbeiten heute mehrere Holzer im Wald.
Förster
Der Förster erklärt den Kindern, warum junge Bäume geschützt werden müssen.