
der Hund
Ein domestiziertes Säugetier, das oft als Haustier gehalten wird und für seine Loyalität bekannt ist.
Unser Hund wartet jeden Tag an der Tür, bis wir nach Hause kommen.
Hund
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Ein domestiziertes Säugetier, das oft als Haustier gehalten wird und für seine Loyalität bekannt ist.
Unser Hund wartet jeden Tag an der Tür, bis wir nach Hause kommen.

Umgangssprachliche Redewendung, die bedeutet: Das ist die wahre Ursache des Problems.
Wir haben zu wenig Personal für zu viel Arbeit – genau da liegt der Hund begraben.

Umgangssprachliche Redewendung, die bedeutet: in eine schlechte finanzielle oder gesundheitliche Lage geraten sein.
Seit er spielsüchtig ist, ist er finanziell wirklich auf den Hund gekommen.

Umgangssprachliche Redewendung, die bedeutet: zugrunde gehen, ruiniert werden, scheitern.
Wenn wir keine neuen Kunden finden, wird die Firma bald vor die Hunde gehen.
Das Wort „Hund“ ist ein sehr produktives Grundwort und bildet viele zusammengesetzte Nomen. Das erste Wort beschreibt oft, was mit dem Hund zu tun hat, zum Beispiel „Hundefutter“ (Futter für den Hund) oder „Hundeleine“ (Leine für den Hund).
Bitte kaufe noch eine Packung Hundefutter.
Im Alltag wird „Hund“ oft mit bestimmten Verben kombiniert. Typische Wendungen sind „mit dem Hund Gassi gehen“ (spazieren gehen), „einen Hund halten“ (besitzen) oder die Feststellung „der Hund bellt“.
Jeden Abend muss ich mit dem Hund Gassi gehen.
Die Redewendung „da liegt der Hund begraben“ ist ein fester Ausdruck. Sie wird als ganzer Satz oder Nebensatz verwendet, um die eigentliche Ursache eines Problems zu benennen.
Das Auto startet nicht, weil die Batterie leer ist. Aha, da liegt also der Hund begraben!
Die Redewendung „auf den Hund gekommen sein“ beschreibt einen schlechten Zustand und wird mit dem Verb „sein“ konjugiert. Sie bezieht sich meist auf die finanzielle oder gesundheitliche Situation einer Person.
Nachdem er seine Arbeit verloren hat, ist er finanziell wirklich auf den Hund gekommen.
Die Redewendung „vor die Hunde gehen“ beschreibt einen Prozess des Scheiterns oder Verfalls und wird mit dem Verb „gehen“ konjugiert. Sie kann sich auf Personen, aber auch auf Dinge wie Firmen oder Pläne beziehen.
Ohne eine grundlegende Sanierung wird das alte Haus bald vor die Hunde gehen.
Der Hund und der Köter bezeichnen beide ein domestiziertes Tier. Hund ist die neutrale Bezeichnung, während Köter umgangssprachlich und deutlich abfällig klingt, oft wegen des Aussehens oder weil das Tier als lästig empfunden wird. In einer sachlichen Situation passt Hund, bei bewusster Abwertung Köter.

Der Hund wartet ruhig vor der Bäckerei auf seine Besitzerin.
Der Nachbar schimpfte über den Köter, der wieder in seinem Garten wühlte.