husten
Luft ruckartig und geräuschvoll aus der Lunge ausstoßen, oft als Symptom einer Erkältung oder Reizung der Atemwege.
Wegen seiner Erkältung musste er die ganze Nacht husten.

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Luft ruckartig und geräuschvoll aus der Lunge ausstoßen, oft als Symptom einer Erkältung oder Reizung der Atemwege.
Wegen seiner Erkältung musste er die ganze Nacht husten.

Die umgangssprachliche Bedeutung erkennen Sie an der festen Struktur: Es gibt immer eine Person im Dativ, der man „etwas“ oder „was“ hustet. Fehlt diese Struktur, ist fast immer die wörtliche Bedeutung gemeint.
Er hustet stark wegen seiner Allergie.
In seiner Hauptbedeutung wird „husten“ als intransitives Verb meist ohne ein Objekt verwendet. Der Satz „Das Kind hustet“ ist bereits vollständig und grammatisch korrekt.
Wenn man krank ist, sollte man in die Armbeuge husten.
Die Redewendung „jemandem etwas husten“ hat eine feste Struktur. Die Person, die sich weigert, ist das Subjekt. Die Person, deren Wunsch abgelehnt wird, steht im Dativ.
Mein Chef will, dass ich am Wochenende arbeite. Dem werde ich was husten!
Diese Redewendung ist sehr umgangssprachlich und drückt eine trotzige Ablehnung aus. Man sollte sie nur in sehr informellen Situationen verwenden.
Du glaubst, ich helfe dir nach dieser Lüge? Da kann ich dir was husten!
„ablehnen“ und „jemandem etwas husten“ können beide ausdrücken, dass man etwas nicht tun oder nicht akzeptieren will. „ablehnen“ ist neutral und passt in vielen Situationen, zum Beispiel bei Angeboten, Bitten oder Vorschlägen. „Jemandem etwas husten“ ist eine umgangssprachliche Redewendung und klingt viel stärker. Man benutzt sie, wenn man sehr klar sagen will: Das mache ich auf keinen Fall. In normalen oder formellen Gesprächen ist „ablehnen“ natürlicher; die Redewendung passt eher in lockere, manchmal verärgerte Sprache.

Seinen Bericht soll ich auch noch schreiben? Dem huste ich was!
Nach der Arbeit haben wir das Angebot für das teure Menü abgelehnt.