ablehnen
Zu einem Angebot, einer Bitte oder einem Vorschlag „Nein“ sagen; etwas nicht akzeptieren.
Er hat das Jobangebot leider abgelehnt.

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Zu einem Angebot, einer Bitte oder einem Vorschlag „Nein“ sagen; etwas nicht akzeptieren.
Er hat das Jobangebot leider abgelehnt.

„Ablehnen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ab-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Sie lehnte das Angebot sofort ab.
Im Alltag wird „ablehnen“ oft mit konkreten Angeboten oder Vorschlägen verwendet. Typische Kombinationen sind „ein Angebot ablehnen“, „eine Einladung ablehnen“ oder „eine Bitte ablehnen“.
Leider musste ich die Einladung zur Party ablehnen.
Wenn man ablehnt, etwas zu tun, wird oft die Struktur „es ablehnen, etwas zu tun“ verwendet. Das „es“ ist hier ein Platzhalter für den folgenden Infinitivsatz.
Die Firma lehnte es ab, die Gehälter zu erhöhen.
Die Bedeutung „zurückweisen“ wird hauptsächlich in formellen, juristischen oder behördlichen Kontexten verwendet. Im Alltag hört man sie selten.
Sein Asylantrag wurde leider abgelehnt.
„etwas gegen jemanden oder etwas haben“ und „ablehnen“ drücken beide eine negative Haltung aus. „Etwas gegen etwas haben“ klingt persönlicher und oft weniger direkt: Man mag etwas nicht oder ist damit nicht einverstanden. „ablehnen“ ist klarer und stärker. Es passt, wenn man ein Angebot, eine Bitte oder einen Vorschlag nicht akzeptiert, oder wenn man eine Sache grundsätzlich nicht gut findet. Im Alltag sagt man oft „Ich habe nichts dagegen“, wenn man einverstanden ist. „Ablehnen“ passt besser bei einer klaren Entscheidung oder offiziellen Antwort.

Nach dem Unterricht lehnt Max die Einladung zum Training ab.
Die Kundin hat nichts gegen den neuen Liefertermin.