
der Hut
Eine Kopfbedeckung, die typischerweise aus einem Kopfteil und einer Krempe (einem Rand) besteht.
An sonnigen Tagen trägt er immer einen großen Strohhut.
Hut
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Eine Kopfbedeckung, die typischerweise aus einem Kopfteil und einer Krempe (einem Rand) besteht.
An sonnigen Tagen trägt er immer einen großen Strohhut.

Eine feste Wendung, die bedeutet, vorsichtig, wachsam und aufmerksam zu sein, um eine Gefahr oder Überraschung zu vermeiden.
In dieser Gegend solltest du nachts auf der Hut sein.

Eine feste Wendung, die bedeutet, mehrere unterschiedliche oder widersprüchliche Dinge erfolgreich miteinander zu vereinbaren oder zu organisieren.
Es ist nicht leicht, Familie, Hobby und Beruf unter einen Hut zu bringen.

Eine feste Wendung, die bedeutet, von einem Amt zurückzutreten, eine Position aufzugeben oder entlassen zu werden.
Nach dem Skandal musste der Minister seinen Hut nehmen.

Eine feste Wendung, die bedeutet, großen Respekt oder Bewunderung für jemanden oder dessen Leistung auszudrücken.
Vor ihrer Courage, alles hinter sich zu lassen und neu anzufangen, kann ich nur den Hut ziehen.

Eine umgangssprachliche Wendung, die bedeutet, für etwas die Verantwortung zu tragen oder eine Aufgabe zu leiten.
Bei diesem Projekt habe ich die Koordination der externen Partner auf dem Hut.
„Der Hut“ bedeutet „hat“ auf Englisch. Das englische Wort „hut“ (eine kleine, einfache Hütte) heißt auf Deutsch „die Hütte“. Dies ist eine häufige Verwechslung.
Bei diesem kalten Wetter brauchst du einen Hut und Handschuhe.
Das Wort „Hut“ ist mit dem Verb „hüten“ und „behüten“ (beschützen, bewachen) verwandt. Diese Verbindung ist in der Redewendung „auf der Hut sein“ (wachsam sein) noch gut erkennbar.
Ein Hirte hütet seine Schafe.
Im Zusammenhang mit der Kopfbedeckung werden typische Verben wie „einen Hut tragen“, „einen Hut aufsetzen“ (Beginn des Tragens) und „einen Hut abnehmen“ (Ende des Tragens) verwendet.
Er setzte seinen Hut auf und verließ das Haus.
Die Wendung „auf der Hut sein“ wird oft mit der Präposition „vor“ und dem Dativ erweitert, um die Gefahr zu benennen, vor der man sich in Acht nehmen soll.
In dieser Stadt musst du vor Taschendieben auf der Hut sein.
Bei der Wendung „unter einen Hut bringen“ sind die Dinge, die man vereinbaren muss, das Akkusativobjekt des Satzes.
Sie versucht, ihre vielen Termine unter einen Hut zu bringen.
Die Redewendung „den Hut nehmen“ bedeutet, eine Position aufzugeben oder entlassen zu werden. Meist wird sie mit einem Possessivpronomen verwendet, z.B. „er musste seinen Hut nehmen“.
Nach der Wahlniederlage musste der Parteivorsitzende seinen Hut nehmen.
Wenn man vor jemandem Respekt zeigt, verwendet man die Präposition „vor“ mit Dativ: „vor jemandem den Hut ziehen“.
Vor seiner Leistung kann man wirklich nur den Hut ziehen.
Die Redewendung „etwas auf dem Hut haben“ ist umgangssprachlich. Sie bedeutet, für eine Aufgabe oder einen Bereich die Verantwortung zu haben.
Wer hat heute den Küchendienst auf dem Hut?