der Industriestaat
Ein Staat, dessen Wirtschaft stark durch die industrielle Produktion geprägt ist und der über einen hohen technologischen Entwicklungsstand verfügt.
Deutschland zählt zu den führenden Industriestaaten der Welt.

Industriestaat
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Ein Staat, dessen Wirtschaft stark durch die industrielle Produktion geprägt ist und der über einen hohen technologischen Entwicklungsstand verfügt.
Deutschland zählt zu den führenden Industriestaaten der Welt.

Das Wort ist ein Kompositum aus „Industrie“ und „Staat“. Das „-n-“ dazwischen ist ein Fugenelement, das die beiden Wörter verbindet. Wörtlich ist es also ein Staat, der von der Industrie geprägt ist.
Japan ist ein hoch entwickelter Industriestaat.
Eine sehr häufige Konstruktion ist die Verwendung mit den Verben „zählen zu“ oder „gehören zu“ und dem Dativ Plural: „zu den Industriestaaten zählen/gehören“.
Südkorea gehört zu den wichtigsten Industriestaaten Asiens.
Häufig wird „Industriestaat“ mit Adjektiven wie „führend“, „modern“, „westlich“ oder „hoch entwickelt“ kombiniert.
Als moderner Industriestaat ist das Land auf Exporte angewiesen.
„das Entwicklungsland“ und „der Industriestaat“ beschreiben Länder nach ihrem wirtschaftlichen und technischen Entwicklungsstand, stehen aber im Gegensatz. Ein Entwicklungsland hat im Vergleich weniger Industrie, weniger wirtschaftliche Stärke und oft schwierigere soziale Bedingungen. Ein Industriestaat ist wirtschaftlich und technisch stark entwickelt und stark von Industrie geprägt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide in Texten über Wirtschaft, Politik und globale Unterschiede vorkommen. Achte besonders auf die Wortteile: „Entwicklung“ weist auf einen noch niedrigeren Entwicklungsstand hin, „Industrie“ auf einen hohen industriellen Stand.

In einem Industriestaat ist die technische Infrastruktur meist gut ausgebaut.
Das Hilfsprojekt unterstützt Schulen in einem Entwicklungsland.