der Jünger
Im religiösen Kontext ein Schüler und Anhänger eines geistigen oder religiösen Führers, insbesondere einer der zwölf Apostel von Jesus Christus im Christentum.
Im Neuen Testament wird berichtet, wie Jesus seine zwölf Jünger berief.

Jünger
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Im religiösen Kontext ein Schüler und Anhänger eines geistigen oder religiösen Führers, insbesondere einer der zwölf Apostel von Jesus Christus im Christentum.
Im Neuen Testament wird berichtet, wie Jesus seine zwölf Jünger berief.

Das Wort „Jünger“ ist eng mit dem Adjektiv „jung“ verwandt. Es beschreibt ursprünglich einen jüngeren Schüler, der von einem älteren, erfahrenen Meister lernt.
Der junge Maler sah sich als Jünger des berühmten Künstlers.
Um auszudrücken, wem oder welcher Idee man folgt, wird fast immer die Präposition „von“ mit dem Dativ verwendet. Die Struktur ist also: „ein Jünger von jemandem/etwas“.
Er ist ein treuer Jünger von Sigmund Freuds Theorien.
Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Im religiösen Zusammenhang (Kirche, Bibel, Jesus) sind die ursprünglichen Anhänger gemeint. In weltlichen Kontexten (Kunst, Wissenschaft, Philosophie) ist es eine übertragene, bildliche Bedeutung.
Die Jünger verbreiteten die Lehren von Jesus nach seinem Tod.
In der übertragenen Bedeutung klingt „Jünger“ oft sehr formell oder sogar etwas altmodisch. Es beschreibt eine sehr tiefe, fast bedingungslose Anhängerschaft, die stärker ist als die eines normalen „Fans“.
Die treuesten Jünger des Autors kauften jedes seiner Bücher sofort nach Erscheinen.
„der Sohn“ und „der Jünger“ können beide in religiösen oder übertragenen Zusammenhängen eine enge Bindung an eine Person oder Idee ausdrücken. „Jünger“ meint einen Schüler und treuen Anhänger, besonders im religiösen Bereich. „Sohn“ ist in diesem Sinn bildlicher: Es betont Zugehörigkeit, Herkunft oder besondere Nähe, nicht unbedingt Lernen oder Folgen. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide in religiöser Sprache vorkommen können. Als praktische Regel gilt: Wer einem Lehrer, Führer oder einer Idee folgt, ist eher ein „Jünger“. Wer als eng verbunden oder geistig zugehörig beschrieben wird, kann bildlich ein „Sohn“ sein.

Die Jünger des Lehrers hören aufmerksam zu und schreiben seine Worte auf.
Der Mönch bezeichnet sich als Sohn seiner religiösen Gemeinschaft.