der Junggeselle
Ein Mann, der unverheiratet ist. Der Begriff wird oft für Männer verwendet, die das übliche Heiratsalter überschritten haben und ihr Single-Leben führen.
Mein Onkel ist überzeugter Junggeselle und reist sehr viel.

Junggeselle
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Ein Mann, der unverheiratet ist. Der Begriff wird oft für Männer verwendet, die das übliche Heiratsalter überschritten haben und ihr Single-Leben führen.
Mein Onkel ist überzeugter Junggeselle und reist sehr viel.

Das Wort besteht aus „jung“ und „Geselle“. Ein Geselle ist traditionell ein Handwerker nach der Lehre oder ein Begleiter. Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab.
Er ist ein junger Geselle, der gerade seine Prüfung bestanden hat.
„Junggeselle“ ist ein Nomen der N-Deklination. Das bedeutet, es erhält in allen Fällen außer dem Nominativ Singular die Endung „-n“.
Ich habe dem Junggesellen zum bestandenen Examen gratuliert.
Die Bedeutung „Handwerker“ wird ausschließlich im beruflichen Kontext der Ausbildung („Lehre“, „Gesellenprüfung“) verwendet. In allen anderen Situationen ist der unverheiratete Mann gemeint.
Als frischgebackener Junggeselle im Bäckerhandwerk sucht er nun eine Stelle.
Häufige Wendungen sind „ein eingefleischter Junggeselle“ oder „sein Junggesellenleben genießen“. Ein bekanntes Ritual vor einer Hochzeit ist der „Junggesellenabschied“.
Er genießt sein Leben als Junggeselle und hat keine Eile zu heiraten.
„der Meister“ und „der Junggeselle“ können im Handwerk beide mit Ausbildung und beruflichen Stufen zu tun haben, bedeuten aber nicht dasselbe. Ein Junggeselle hat seine Lehre abgeschlossen und die Gesellenprüfung bestanden. Ein Meister ist eine höhere Stufe: Er hat zusätzlich die Meisterprüfung bestanden und darf oft einen Betrieb führen und Lehrlinge ausbilden. Verwechselbar sind die Wörter, weil „Junggeselle“ außerhalb des Handwerks auch einen unverheirateten Mann meint. Im beruflichen Kontext sollte man deshalb genau auf den Zusammenhang achten. Im Handwerk ist der Junggeselle noch nicht Meister.

Nach der Prüfung arbeitet Paul als Junggeselle in einer kleinen Bäckerei.
Der Meister kontrolliert die Arbeit des neuen Lehrlings in der Schreinerei.