Eine traditionelle Form der körperlichen Auseinandersetzung, die nach festen Regeln als Sport, zur Selbstverteidigung oder zur meditativen Übung ausgeübt wird. Beispiele sind Karate, Judo oder Taekwondo.
beispiel
Er trainiert seit seiner Kindheit eine asiatische Kampfkunst.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „der Kampf“ und „die Kunst“ zusammen. Es bedeutet also wörtlich „die Kunst des Kämpfens“ und betont die ästhetische und disziplinierte Seite des Kampfes.
BEISPIEL
Viele Kampfkünste haben eine lange philosophische Tradition.
Typische Verben
Mit „Kampfkunst“ werden typischerweise die Verben „ausüben“, „trainieren“, „lernen“ oder „beherrschen“ verwendet.
BEISPIEL
Sie übt seit fünf Jahren eine japanische Kampfkunst aus.
Allgemeiner Begriff
„Kampfkunst“ ist ein Oberbegriff für viele verschiedene Disziplinen. Oft wird das Wort verwendet, wenn man über die allgemeine Idee spricht, ohne eine spezifische Art wie Karate oder Judo zu nennen.
BEISPIEL
In diesem Studio werden verschiedene asiatische Kampfkünste angeboten.
Vergleichen mit
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Kampfkunst vs Selbstverteidigung
„die Selbstverteidigung“ und „die Kampfkunst“ können beide mit Techniken zu tun haben, mit denen man sich körperlich schützen kann. „Selbstverteidigung“ betont die praktische Abwehr eines Angriffs. „Kampfkunst“ ist breiter: Sie kann Sport, feste Traditionen, Übungen, Disziplin und manchmal auch Meditation einschließen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil manche Kampfkünste auch zur Selbstverteidigung gelernt werden. Wenn es um eine konkrete Gefahr oder Schutztechniken geht, ist „Selbstverteidigung“ genauer. Wenn es um eine traditionelle Übungsform wie Karate oder Taekwondo geht, passt „Kampfkunst“ besser.
Kampfkunst
Karate ist für viele Menschen nicht nur Sport, sondern auch eine Kampfkunst.
Selbstverteidigung
Omar hat im Kurs gelernt, wie wichtig ruhiges Verhalten bei der Selbstverteidigung ist.