kichern
Leise, unterdrückt und oft mit hoher Stimme lachen. Es drückt meist Belustigung, Verlegenheit oder auch Schadenfreude aus.
Die beiden Mädchen kicherten während des Unterrichts über einen Zettel, den sie sich zuschoben.

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Leise, unterdrückt und oft mit hoher Stimme lachen. Es drückt meist Belustigung, Verlegenheit oder auch Schadenfreude aus.
Die beiden Mädchen kicherten während des Unterrichts über einen Zettel, den sie sich zuschoben.

Das Wort „kichern“ ist lautmalerisch. Der Klang des Wortes, besonders die Silbe „ki-ki“, imitiert das leise, hohe Geräusch des Kicherns selbst.
Man hörte die Kinder im Nebenzimmer leise kichern.
Um den Grund für das Kichern anzugeben, verwendet man die Präposition „über“ mit dem Akkusativ.
Die Schüler kicherten über den Witz des Lehrers.
„Kichern“ wird oft mit Adverbien kombiniert, die die Art des Lachens beschreiben, zum Beispiel „leise kichern“, „verlegen kichern“ oder „in sich hinein kichern“.
Als er das Kompliment bekam, musste er verlegen kichern.
„lachen“ und „kichern“ haben beide mit Freude oder Belustigung zu tun. „lachen“ ist das allgemeine Wort und kann laut, offen oder auch nur kurz sein. „kichern“ meint ein leises, oft etwas unterdrücktes Lachen, zum Beispiel aus Verlegenheit, Geheimnis oder Schadenfreude. Wenn jemand frei und deutlich lacht, passt „lachen“ besser. Wenn jemand versucht, nicht richtig laut zu lachen, klingt „kichern“ natürlicher.

Im Bus kicherten die Kinder, weil sie ein Geheimnis hatten.
Nach dem Witz lachte die ganze Familie laut.